Alonso-Nachfolger bei Real? So denkt Jürgen Klopp
Der ehemalige Star-Trainer vom FC Liverpool äußerte sich über den Trainerwechsel der "Königlichen" und sprach dabei auch über eine mögliche Rückkehr auf die Bank.
Xabi Alonso ist nicht mehr Trainer von Real Madrid.
Diese Nachricht kam für viele Fußballfans am Montag dann doch sehr überraschend - und zeigt einmal mehr, wie schnelllebig das Geschäft ist.
Vorerst steigt nun Alvaro Arbeloa von Real Madrid Castilla auf und übernimmt die Profis. Wie lange ist unklar - klar ist aber auch, dass Real im Hintergrund an einer großen Lösung bastelt.
Perez bewundert Klopp
Nach Informationen von "fussballtransfers" spielt dabei einmal mehr Jürgen Klopp eine große Rolle. Der 58-jährige Deutsche wurde in der Vergangenheit schon des Öfteren als Trainer in der spanischen Hauptstadt gehandelt, vor allem Präsident Florentino Perez gilt als großer Fan.
Bereits am Montagabend wurde Klopp, der mittlerweile Head of Global Soccer bei Red Bull ist, bei "ServusTV" auf diese Gerüchte angesprochen und schließt eine Rückkehr auf die Bank weiter aus.
"Der Trainermarkt wird durchgemischt und es ist nicht schlimm das Ganze mal aus der Beobachterrolle mitzubekommen und nicht darüber nachzudenken, was das für einen selber bedeuten könnte, weil man da, wo man ist, am richtigen Ort ist", so der Deutsche.
Kritik an Entlassung
Über die Entlassung von Alonso fand er aber kritische Worte: "Es ist ein Zeichen, dass dort alles nicht zu 100 Prozent richtig ist, wenn Xabi Alonso, der über zwei Jahre in Leverkusen gezeigt hat, welch überragendes Trainertalent er ist, ein halbes Jahr später bei Real Madrid gehen muss."
Neben Klopp wird aktuell auch Ex-Chelsea-Trainer Enzo Maresca gehandelt. Der Italiener gilt allerdings auch bei Manchester City als möglicher Nachfolger von Pep Guardiola.