Stefan Schwab: "Rapid wäre erste Wahl gewesen"

Stefan Schwab:
 

Seit kurzem steht fest, dass Stefan Schwab auch weiterhin für PAOK Saloniki auflaufen wird.

Der ehemalige Kapitän des SK Rapid verlängerte seinen Vertrag trotz interessanter Anfragen um weitere zwei Jahre bis 2024. "Ich hatte Optionen in der Warteschleife: Cagliari, Monza, Zürich - bevor Foda Trainer wurde", betont Schwab in der "Krone". "Panathinaikos, Sivasspor, auch aus Zypern und der 2. deutschen Liga."

Offen und ehrlich wie eh und je verrät er, was möglich gewesen wäre. Eine Rückkehr in die Heimat wollte er noch vermeiden, ein, zwei weitere Jahre wollte er noch bei seiner ersten Auslandsstation dranhängen. Dieser Wunsch erfüllte sich schlussendlich.

Das Interesse aus Österreich war durchaus vorhanden, so fragte etwa der LASK an, "aber wenn wäre Rapid meine erste Wahl gewesen". Doch Schwab hat Griechenland schätzen gelernt, auch dass die Uhren dort anders ticken - im Alltag aber auch fußballerisch hat er das "Verrückte" lieben gelernt. "Viele Derbys im Playoff, fanatische Fans. Hier geht man anders damit um, wenn es einmal brennt."

Schwab hakt Serie A und ÖFB-Team ab

Allerdings hakt Schwab zwei große Ziele bereits ab. Einen Wechsel - sein großer Traum war, einmal in der Serie A zu spielen. "Ich denke schon", plant der Familienvater nicht mehr damit. "Ich bin in zwei Jahren 34. Aber ich wollte jetzt nicht pokern. PAOK hat meine Bedingungen erfüllt. Hier passt sportlich, finanziell und von der Lebensqualität am Meer das Paket."

Was ebenfalls wohl nicht mehr erreicht werden wird, ist eine neuerliche Einberufung ins ÖFB-Team, die Schwab stets angestrebt hat. Unter Neo-Teamchef Ralf Rangnick ist der Zug aber wohl abgefahren: "Der Umbruch ist vollzogen. So weit weg wie jetzt war ich noch nie."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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