Ausschluss? PAOK droht Mega-Strafe

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PAOK Saloniki kann sich auf drakonische Strafen gefasst machen.

Angesichts der Gewalt in den Stadien droht sogar ganz Griechenland ein möglicher Ausschluss des Landes vom internationalen Fußballgeschehen.

Und PAOK? Nachdem Präsident Iwan Savvidis gegen AEK Athen mit einem Revolver an seinem Gürtel auf das Spielfeld stürmte, ist in puncto Strafen nichts mehr ausgeschlossen.

Im Falle einer Verurteilung würde im schlimmsten Fall sogar ein Zwangsabstieg nicht mehr als unmöglich gelten.

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Welche Strafe kommt auf PAOK und den Präsidenten zu?

Außerdem soll der russisch-griechische Geschäftsmann Savvidis Unparteiische, Spieler, Trainer und Offizielle bedroht haben. Die Athener Regierung ordnete daraufhin an, dass die Meisterschaft für unbestimmte Zeit unterbrochen wird.

Nach dem griechischen Sportgesetz droht dem Traditionsverein - im Falle einer Verurteilung - ein Punkteabzug, eine Geldstrafe von bis zu 50.000 Euro, eine Sperre der Zuschauerränge im Stadion oder im schlimmsten Fall ein Zwangsabstieg. Dem Besitzer könnte für drei bis fünf Jahre das Betreten von Fußballstadien verboten werden.

Der Salzburger Rechtsanwalt Herbert Hübel ist auf UEFA-Ebene in der Kommission für Rechtsfragen ebenso vertreten wie in der Vergütungskommission und der Kommission für Governance und Compliance.

"Der griechische Fußball steht vor dem Abgrund"

Auch ein Ausschluss Griechenlands aus dem internationalen Fußballgeschehen sei nicht mehr weit entfernt, warnte am Mittwoch Hübel. Der Salzburger Landesverbandspräsident weilt als Sondergesandter des Europäischen Verbandes (UEFA) und des Weltverbands (FIFA) bzw. Leiter eines Monitoring-Komitees in Athen.

Hübel traf an der Spitze einer UEFA-Delegation mit dem für Sport zuständigen Vizeminister Giorgos Vasiliadis und mit dem Vorstand des griechischen Fußball-Verbandes (EPO-HFF) zusammen. "Der griechische Fußball steht vor dem Abgrund", betonte Hübel.

Textquelle: © LAOLA1.at

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