Wöber is back! Werder holt Punkt in Stuttgart
Der ÖFB-Verteidiger steht für die Bremer erstmals in einem Ligaspiel auf dem Rasen und darf sich über einen Punkt gegen den Favoriten freuen.
Der VfB Stuttgart und Werder Bremen trennen sich in der 31. Runde der Deutschen Bundesliga mit 1:1.
In einer von Stuttgart dominierten Partie erzielt Jens Stage (18.) die Führung für Bremen. Der eingewechselte Ermedin Demirovic (61.) schafft per Kopf den Ausgleich.
Stuttgart festigt damit seinen Champions-League-Platz, während Bremen wichtige Punkte im Abstiegskampf sammelt und in der Tabelle klettert.
Frühe Führung gegen den Spielverlauf
Trainer Sebastian Hoeneß' Elf übernimmt in der MHP Arena sofort die Spielkontrolle. Trotz 64 Prozent Ballbesitz setzt Werder den ersten Nadelstich: Nach Zuspiel von Yukinari Sugawara bringt Jens Stage die Bremer in Führung (18.).
Stuttgart zeigt sich unbeeindruckt, erhöht den Druck und erspielt sich zahlreiche Chancen, verfehlt das Tor aber knapp. Werder-Schlussmann Mio Backhaus hält die knappe Führung.
Demirovics Ausgleich sichert Punkt
Nach der Pause bleibt das Bild unverändert: Stuttgart greift ununterbrochen an. Ein vermeintlicher weiterer Treffer von Stage wird wegen Abseits zurückgepfiffen (52.).
Stuttgarts offensiver Aufwand wird belohnt, als Bilal El Khannouss auf Demirovic serviert, der zum 1:1 einköpft (61.). Daraufhin reagiert Werder-Coach Daniel Thioune, um die Defensive zu stärken.
Er wechselt niemand geringern als ÖFB-Verteidiger Maximilian Wöber ein (65.), der damit nach langer Leidenszeit sein Comeback feiert. Für den rot-weiß-roten Legionär ist es das erste Ligapsiel überhaupt für Werder seit seinem Wechsel im Sommer des Vorjahres.
In der Schlussphase drängt Stuttgart auf die Führung, doch Wöber zeigt im Verbund mit der Bremer Defensive eine starke Leistung und hält gemeinsam mit Keeper Backhaus für die Gäste den Punkt fest.
Wichtige Punkte für beide Teams
Die Punkteteilung ist für beide Vereine richtungsweisend.
Der VfB Stuttgart behauptet mit 57 Punkten den vierten Tabellenplatz und hält die Konkurrenz im Rennen um die Champions-League-Qualifikation auf Distanz. Werder Bremen profitiert vom Zähler, klettert auf den zwölften Rang und verschafft sich Luft im Abstiegskampf.