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Serhou Guirassy
Last Minute! Ilzers Hoffenheim beendet Sieglos-Serie gegen BVB
Nach vier Spielen ohne Sieg holt die TSG wieder drei Punkte. Der BVB verliert dagegen das zweite Spiel in Folge. Chukwuemeka spielt erstmals durch.
Am 30. Spieltag der deutschen Bundesliga gewinnt die TSG 1899 Hoffenheim mit 2:1 gegen Borussia Dortmund.
Der BVB verliert damit das zweite Spiel am Stück, womit Bayern München die Meisterschaft am Sonntag gegen Stuttgart fixieren kann. Die TSG überholt somit Leverkusen und ist mit 54 Zählern Fünfter. Dortmund bleibt auf Rang zwei.
Chukwuemeka spielt erstmals durch
Alexander Prass kommt bei den Gastgebern in der 60. Minute ins Spiel. Bei Dortmund stehen Marcel Sabitzer (bis zur 71. Minute) und Carney Chukwuemeka in der Startelf.
Der Neo-Österreicher steht erstmals in seiner Profikarriere über die vollen 90 Minuten am Feld. Das gelang in 99 Pflichtspielen noch nie.
Hoffenheim kommt besser in die Partie, hat im gesamten ersten Durchgang auch die besseren Chancen. Toure (10., 26.) hat die besten Gelegenheiten.
Verletzt und Elfer verschuldet
Die Art und Weise, wie der BVB kurz vor der Pause in Rückstand gerät, ist allerdings enorm bitter. Süle rutscht kurz nach einem Schuss weg und bekommt den Ball an die Hand. Der Dortmund-Verteidiger verletzt sich nicht nur und muss ausgewechselt werden, er verschuldet damit auch noch einen Elfmeter. Diesen verwandelt Kramaric (42.) souverän.
Nach der Pause gelingt es der Kovac-Elf lange nicht, so richtig zwingend zu werden. Der Ausgleich gelingt dennoch: Guirassy wird mit dem Rücken zum Tor von Bensebaini angespielt. Darauf dreht sich der Guineer und verwertet stark ins linke Eck (87.).
Später Nackenschlag
Alles sah bereits nach einem Remis aus, als die Gäste erneut einen Hand-Elfmeter verschuldeten. Ryerson blockt vor ÖFB-Legionär Prass strafbar mit der Hand, nach einem mehrminütigen Check gibt es den Strafstoß auch tatsächlich. Kramaric zeigt sich wieder eiskalt und versenkt im rechten Eck.
Und dabei bleibt es auch nach insgesamt 102 Minuten. Ursprünglich hat es nur sechs Minuten Nachspielzeit gegeben.
Augsburg überrascht ohne Gregoritsch in Leverkusen
Zeitgleich gewinnt der FC Augsburg mit 2:1 bei Bayer 04 Leverkusen. ÖFB-Legionär Michael Gregoritsch fällt krank aus.
Auf die frühe Führung durch Schick (12.) antworten die Augsburger perfekt: Rieder gleicht schon drei Minuten später aus (15.). Anschließend arbeitet Bayer am 2:1, hat deutlich mehr Ballbesitz.
Spät in der Nachspielzeit ist es aber Augsburg, das zum 2:1 trifft: Rieder verwandelt einen Strafstoß in Minute 90+7.
Augsburg ist mit 36 Punkten Neunter, Leverkusen liegt auf Rang sechs hinter Hoffenheim.