Wechsel von Leipzig-Urgestein in letzter Sekunde geplatzt
Willi Orban war quasi schon am Weg zu einem neuen Verein, ehe RB Leipzig ihm doch noch ein Wechselverbot erteilte.
Zu einem verhinderten Wechsel in letzter Sekunde ist es bei RB Leipzig gekommen.
Wie "Sky" berichtet, stand Innenverteidiger Willi Orban, der die "Bullen" mehrere Jahre als Kapitän angeführt hatte, vor einem Wechsel zum saudischen Aufsteiger Al-Diriyah.
Demnach war sowohl zwischen den Vereinen als auch mit dem Spieler selbst alles klar, sogar der Medizincheck sei für den heutigen Montag schon fixiert gewesen, weshalb extra der Teamarzt des Vereins aus einem Vorort der Hauptstadt Riad nach Deutschland geflogen sei.
Verletzung änderte Situation
Doch dann kam die Nachricht, dass sich Innenverteidiger-Neuzugang Abdoul Kone an der Schulter verletzt hatte und mehrere Wochen ausfallen wird. Daraufhin zogen die Leipziger ihre Freigabe zurück, Orban muss vorerst in Sachsen bleiben.
Dem Vernehmen nach zeigte sich der ungarische Nationalspieler einem Verbleib gegenüber aufgeschlossen, er könne sich eine weitere Saison in Leipzig vorstellen. Der Vertrag des 33-Jährigen läuft noch bis 2027.
Orban ist in Leipzig langjähriger Stammspieler, spielt seit 2015 bei den "Bullen" und absolvierte 385 Pflichtspiele, wobei ihm trotz seiner Innenverteidiger-Position 36 Tore und 12 Assists gelangen.
Von 2017 bis 2020 sowie von 2023 bis 2025 fungierte er dabei als Kapitän, auch in der vergangenen Spielzeit war der Ungar gesetzt.