Schlechte Stimmung: Ist Riera in Frankfurt schon angezählt?
Der Spanier ist erst seit Februar im Amt, dennoch wird die Luft wohl immer dünner.
Albert Riera übernahm im Februar 2026 als Nachfolger von Dino Topmöller das Traineramt bei Eintracht Frankfurt.
Die große Trendumkehr gelang unter dem 44-jährigen Spanier aber auch nicht. In 12 Spielen holte man nur vier Siege. In der Tabelle liegt man mittlerweile hinter dem SC Freiburg auf Rang acht und muss daher auch um das internationale Geschäft bangen.
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Kritik ist groß
Nach der enttäuschenden 1:2-Niederlage der Eintracht gegen den Hamburger SV ging die deutsche Presse mit dem Trainer hart ins Gericht. So titelte die "FAZ", dass "Riera in Frankfurt vor dem Aus stehe". Und auch die "Süddeutsche Zeitung" schreibt von einer "vergifteten Atmosphäre".
Die "Bild" bringt mit U19-Coach und Ex-Stürmer Alexander Meier sogar einen möglichen Nachfolger ins Gespräch.
Riera steht aus mehreren Gründen in der Kritik. Einerseits wird ihm das sture Festhalten am 4-1-4-1-System vorgeworfen, andererseits soll die Stimmung in der Kabine nicht gut sein.
Kein Bekenntnis
Sportchef Markus Krösche war in jedem Fall nach der Pleite gegen den HSV frustriert: "Ich bin extrem verärgert über die Art und Weise, wie wir Fußball gespielt haben." Nachfragen zu Riera wollte er keine beantworten.
Der wiederum zeigte sich ungewohnt kleinlaut: "Bis zum letzten Moment werde ich mein Bestes geben. Und wenn es nicht reicht, dann reicht es eben nicht. Aber ich versuche mein Möglichstes", so Riera.