Schicker will mit Millionendeals Zukunft von Hoffenheim sichern
Der Österreicher möchte den Klub auf die Zeit nach Mäzen Dietmar Hopp vorbereiten. Dafür sind Einnahmen in Millionenhöhe notwendig.
Nachdem der Machtkampf bei der TSG Hoffenheim kürzlich ein Ende gefunden hat, liegt der volle Fokus von Geschäftsführer Sport Andreas Schicker jetzt wieder auf dem sportlichen Bereich.
Die TSG hat die eigenen Erwartungen bislang übertroffen: Der Tabellenfünfte befindet sich aktuell auf Tuchfühlung mit den Champions-League-Plätzen.
Doch hinter der langfristigen Zukunft der TSG Hoffenheim steht ein Fragezeichen. Gerüchten zufolge soll Mäzen Dietmar Hopp mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben. Diese tauchten nach seinem Herzstillstand 2022 vermehrt auf. Ob seine Firma SAP bei einem Rückzug Hopps weiterhin diese finanzielle Unterstützung aufbringen werde, ist fraglich.
Ex-Austrianer entscheidender Faktor bei Finanzierung
Aus diesem Grund bastelt Schicker an einer Zukunft ohne Dietmar Hopp. Mit dem Erreichen der Champions League könnte man einen finanziellen Überschuss lukrieren und die Zukunft absichern.
Ansonsten muss der Klub ein Transfer-Plus von etwa 65 Millionen Euro erwirtschaften, so die "Sport Bild". Mit dem Verkauf von Bazoumana Touré, den es in die Premier League ziehen könnte, und Ex-Austrianer Fisnik Asllani, der vom FC Barcelona umworben wird, könnte man die angestrebten Mehreinnahmen lukrieren.
Nur bei einem Einzug in die Champions League wäre das Duo zu halten. Für zukünftige Transfers sollen laut dem "Bild"-Bericht etwas mehr als 25 Millionen Euro investiert werden. Der Fokus von Andreas Schicker soll auf jungen, entwicklungsfähigen Talenten liegen.