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Rangnick erntet Kritik von Leipzigs Nachwuchschef

Eine Entscheidung des Deutschen aus der Vergangenheit gefällt dem Nachwuchschef der "Roten Bullen" gar nicht.

Rangnick erntet Kritik von Leipzigs Nachwuchschef Foto: © GEPA

Seit 2022 ist Ralf Rangnick ÖFB-Teamchef. Mit dem Nationalteam fährt er im Sommer zur WM, es ist die erste Teilnahme seit 1998.

Während in Österreich gefeiert wird, erhält der Deutsche nun Kritik aus Leipzig für eine Entscheidung aus der Vergangenheit.

Zwischen 2012 und 2019 war Rangnick Sportdirektor der Rasenballer, 2015/16 fungierte der Deutsche zudem als Cheftrainer.

Zum Ende der Saison 2016/17 sorgte der damalige Leipzig-Sportdirektor für eine durchaus kontroverse Entscheidung: Die U23 des Klubs wurde abgemeldet. "Wir sind zu der Überzeugung gelangt, dass Aufwand und Ertrag in keinem vernünftigen Verhältnis mehr stehen", begründete Rangnick damals.

Wagner spricht von Fehlentscheidung

Kritik gibt es dafür jetzt vom heutigen Nachwuchschef David Wagner. "Meiner Meinung nach war das sogar eine Fehlentscheidung", sagt dieser gegenüber "MDR".

Damals spielte die zweite Mannschaft in der viertklassigen Regionalliga, der Sprung sei laut Rangnick zu groß gewesen. Gute Talente würden diesen auch von der U19 aus schaffen.

Bis dato konnte sich kein Eigengewächs langfristig in der Deutschen Bundesliga bei RB Leipzig durchsetzen. Gerade deshalb begrüßt Wagner auch die Einführung einer U21-Liga zur kommenden Saison. Davor war die U19 die höchste Nachwuchsauswahl der Sachsen.

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