Keïta-Zukunft geklärt? Werder arbeitet an endgültiger Lösung
Naby Keïta wird Werder Bremen wohl endgültig verlassen. Nach dem Leihende in Budapest stehen die Zeichen auf Abschied. Zwei Vereine wollen den Mittelfeldmann fix verpflichten.
Das Kapitel Naby Keïta bei Werder Bremen steht vor dem endgültigen Abschied.
Der 30-jährige Mittelfeldspieler, derzeit an Ferencváros Budapest verliehen, wird nach Ablauf der Leihe im Januar nicht mehr ins Weser-Stadion zurückkehren. Das bestätigte Werder bereits im Herbst: "Naby wird das Werder-Trikot nicht mehr tragen", stellte Peter Niemeyer, Leiter Profifußball, klar.
Verbleib Europa oder Wechsel nach Asien?
Die Ungarn ziehen die Kaufoption zwar nicht, wollen den Ex-Liverpool-Star aber weiterhin verpflichten. Laut Bild gibt es zudem ein Angebot aus der Chinese Super League. Keïta könnte also vor einem Wechsel nach Asien stehen.
Werder-Sportchef Clemens Fritz bestätigt gegenüber der "Deichstube": "Es gab zuletzt durchaus das eine oder andere Interesse verschiedener Klubs. Wir arbeiten an einer guten Lösung und befinden uns in guten Gesprächen mit Ferencváros Budapest. Aber noch ist nichts final."
Keïta wechselte im Januar 2025 nach Budapest, nachdem er in Bremen aussortiert worden war. Hintergrund: Der 58-fache Nationalspieler Guineas verweigerte am 29. Spieltag der Saison 2023/24 die Mitfahrt zum Auswärtsspiel in Leverkusen, weil er nicht in der Startelf stand.
In Ungarn kommt Keïta unter Robbie Keane regelmäßig zum Einsatz, auch wenn er seinen Stammplatz im November verlor. In 17 Spielen sammelte er 994 Einsatzminuten und drei Assists. Sein Marktwert liegt aktuell bei rund 1,5 Millionen Euro.