Hoffenheim-Machtkampf geht weiter - muss nun Schicker gehen?
Hoffenheims Geschäftsführer soll einem Medienbericht zufolge kurz vor der Ablöse stehen. Das soll der Grund sein:
Andreas Schicker könnte das Aus bei der TSG Hoffenheim drohen.
Das berichtet die "Bild". Demnach könnte der 39-Jährige einem Machtkampf beim deutschen Bundesligisten zum Opfer fallen. Wie die "Bild" berichtet, soll bei einer Gesellschafterversammlung am Montag über eine mögliche Abberufung Schickers als Geschäftsführer diskutiert werden.
Machtkampf hält weiter an
Bereits am heutigen Mittwoch gab Hoffenheim den Abschied von Geschäftsführer Tim Jost bekannt, Schicker wurde als "allein vertretungsberechtigt" bezeichnet. Das könnte sich aber schon rasch ändern: Interimspräsident Christoph Henssler wolle die Führungsstruktur ändern und Vertraute des früheren Geschäftsführers Markus Schütz im Klub installieren. Schicker ist die letzte verbliebene Führungsperson aus den internen Querelen.
Es wäre nur ein weiteres Kapitel in einem monatelang anhaltenden Machtkampf im Klub zwischen Mäzen Dietmar Hopp und Spielerberater Roger Wittman sowie der früheren Führungsetage. Für Schicker könnte das bedeuten, ins zweite Glied zurück rücken zu müssen - was nicht wirklich vorstellbar scheint. Schicker hatte zuletzt etwa ein Angebot aus Wolfsburg abgelehnt.
"Konstruierter Vorwurf"
Der offizielle Grund für eine mögliche Abberufung des einstigen Sturm-Sportchefs soll ein Verstoß gegen den Datenschutz sein. Intern spreche man von einem "konstruierten Vorwurf", um Schicker loszuwerden.
Mit Trainer Christian Ilzer hat Schicker die TSG Hoffenheim aus dem Abstiegskampf in die Spitzengruppe der Deutschen Bundesliga geführt, aktuell rangiert der Klub auf Rang drei.