Gregoritsch mit viel Ruhe zum Top-Torjäger

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Zuletzt nur ein Tor in neun Spielen, doch heute mit seinem Doppelpack der absolute Matchwinner.

Michael Gregortisch zieht mit zwei Treffern beim 3:1-Erfolg seiner Augsburger in Hannover nicht nur in der klubinternen Torjäger-Liste mit seinem verletzten Sturmkollegen Alfred Finnbogason gleich, sondern ist mit nun elf Saisontoren viertbester Schütze der deutschen Bundesliga.

Trotz zuvor hochkarätiger Chancen, war Gregoritschts erster Treffer Augsburgs Dosenöffner gegen die Hannoveraner, deren starker Schlussmann Tschauner zuvor alles gehalten hatte. Mit dem 3:1 setzte der Grazer dem Spiel und seiner Leistung dann kurz vor Ende noch die Krone auf.

"Teilweise zu viel Ruhe"

Besonders beim letzten Tor beweist der 23-Jährige seine Abgeklärtheit. Er nimmt einen tollen Querpass von Max freistehend noch einmal an, um den Ball dann passgenau unter die Querlatte zu setzen.

"Teilweise hat er zu viel Ruhe, aber vor dem Tor ist auch besser, wenn man ein bisschen ruhiger ist", findet sein Coach Manuel Baum, der genau weiß, welche Qualitäten seinen Angreifer auszeichnen.

Darauf angesprochen, muss der Matchwinner die Aussage seines Coaches mit einem Augenzwinkern bestätigen: "Das liegt wohl an meinem Naturell, dass ich eher ruhiger und lockerer drauf bin", sagt er, glaubt aber die richtige Entscheidung getroffen zu haben: "Ich dachte mir, lieber noch ein Kontakt mehr und dann geht der Ball glaube ich sogar über die Schulter vom Torwart rein."

In Augsburg gut aufgehoben

Auch das ruhige Umfeld in Augsburg tut dem ÖFB-Kicker gut, das beweist die Statistik. In 25 Spielen erzielte er elf Tore für seinen neuen Klub - schon jetzt eines mehr als in 55 Anläufen für den Hamburger SV.

Am kommenden Samstag kann er im Heimspiel gegen Werder Bremen sein Torekonto weiter aufstocken und seinem Team helfen, noch einmal an den internationalen Plätzen zu klopfen.

Sollte ihm dabei erneut ein Doppelpack gelingen, würde er in der Torschützenliste auch an Freiburgs Nils Petersen vorbei- und sogar mit dem abgewanderten Pierre-Emerick Aubameyang auf Platz zwei gleichziehen.


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Textquelle: © LAOLA1.at

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