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NEWS
Spielerberater mit schwerer Leipzig-Anschuldigung
Bei RB Leipzig gibt es schon früh in der Saison die ersten Unruhen. Nach der deutlichen 2:5-Niederlage im Supercup gegen den FC Bayern, folgten zum Start in die deutsche Bundesliga zwei Remis. Gegen den VFB Stuttgart und den 1. FC Köln sammelten die Sachsen lediglich zwei Punkte.
Zusätzlich fehlt in den nächsten zwei Spielen Dominik Szoboszlai, der nach einer Tätlichkeit gegen Florian Kainz für zwei Spiele gesperrt wurde. Einziger Lichtblick in dieser noch jungen Saison: die Rückholaktion von Timo Werner vom FC Chelsea.
Nun sorgt der Spielberater von Emil Forsberg für reichlich Zündstoff bei RB. Bei der "Bild" erhebt Hasan Cetinkaya schwere Vorwürfe gegen den Klub seines Schützlings. Schuld für die geringen Einsatzzeiten seien "nicht der Trainer, aber auch nicht Oliver Mintzlaff", so der Agent.
Offenbar gibt es eine Person im Verein, die Forsberg nicht gerne am Platz sieht: "Derjenige zieht andere Spieler vor, die er aus Salzburg kennt. Aber das ist nicht richtig. Genauso ist es nicht richtig, wenn er versucht, den Coach zu beeinflussen. Wenn etwas nicht passt, dann muss man das offen besprechen", wird der Berater zitiert.
Forsberg liebt die Stadt und den Klub
Er kritisiert auch die Einsatzzeit von Forsberg: "Emil hat immer zum Klub gestanden. Jetzt gibt es aufgrund der vielen starken Spieler in der Offensive eine Rotation, das ist auch ok. Was gar nicht ok ist, dass Emil nicht in dieser Rotation dabei ist." Cetinkaya verweist wieder auf die nicht namentlich genannten Forsberger-Verweigerer. Er trainiere "gut und verdient Respekt. Aber im Klub gibt es Personen, die das anscheinend nicht wollen.“
Der Schwede spielt seit 2015 bei RB Leipzig und hat seinen Anteil am Aufstieg des Klubs. Sein jetziger Kontrakt läuft noch bis 2025, ob er diesen erfüllt ist noch ungewiss: "Es gibt viele Anfragen für Emil. Aber bisher war ein Wechsel kein Thema, weil Emil die Stadt und den Klub liebt", so der Spielerberater.
Im Supercup stand Forsberg zwar in der Startformation wurde aber nach dem katastophalen Start seiner Mannschaft von Cheftrainer Dominico Tedesco früh ausgewechselt. In der Liga spielte der 30-Jährige bislang erst magere fünf Minuten.