Danso vermiest Dortmund den perfekten Februar

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Borussia Dortmund verpasst zum Abschluss der 24. Runde der deutschen Bundesliga beim 1:1 gegen den FC Augsburg den vierten Meisterschafts-Sieg in Folge.

Dabei präsentiert sich die Stöger-Elf mit offensiver Rotation und schnellen Direktpässen zu Beginn dynamisch im Angriff, tut sich jedoch gegen extrem kompakte Augsburger, die bei gegnerischem Ballbesitz mit Fünferkette agieren, extrem schwer.

So ist es ein Konter, der zum ersten Treffer führt, an dessen Ende Marco Reus (16.) eine verunglückte Klärungsaktion von Martin Hinteregger (spielt durch) verwertet.

Augsburg bleibt aber im weiteren Verlauf der Partie diszipliniert in der Defensivarbeit und kann über Konter immer wieder Nadelstiche setzen. Weil Dortmund im zweiten Durchgang zu harmlos ist und der FCA bis zum Schluss an seine Chance glaubt, gelingt Kevin Danso (73.) nach einem Corner der verdiente Ausgleich.

Die Gäste belohnen sich für eine konzentrierte Vorstellung und verhindern Dortmunds perfekten Liga-Februar. Dabei spielen auch die ÖFB-Legionäre Danso und Gregoritsch über die volle Distanz.

Der BVB (41 Punkte) behauptet zwar den zweiten Platz vor dem Erzrivalen Schalke 04 (40), verpasst es aber, sich ein Punktepolster zu erarbeiten. Augsburg (32) rutscht trotz Punktgewinn von Rang neun auf zehn.

Stiller Protest

Rund 27.000 Fußballfans blieben der Ansetzung aus Protest gegen die Montagabendspiele fern. Gut ein Drittel der Südtribüne blieb leer. Zwar stimmten die anwesenden Fans immer wieder Gesänge an, dabei erreichte die Geräuschkulisse aber bei weitem nicht das Level, das man aus Dortmund gewohnt ist.

Das Stimmungszentrum der Südtribüne blieb leer.
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Auch außerhalb des Stehplatzbereichs beteiligten sich Tausende an der Aktion. Den standardmäßig ausverkauften Signal-Idnua-Park (81.360 Plätze) besuchten heute lediglich 54.300 Zuschauer. Weniger Publikum gab es in Dortmund zuletzt in der Saison 1996/97 gegen den MSV Duisburg.

"Wir akzeptieren und respektieren, dass viele Zuschauer zu Hause geblieben sind. Wir sind auch gegen eine weitere Zerstückelung des Spieltages. Wir werden das Thema bei der DFL für die nächste Rechteperiode vorbringen. Für Montagsspiele sind wir nur, wenn es dafür einen sportlichen Grund gibt", verkündete Stadionsprecher Norbert Dickel vor Spielbeginn.


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