Auch die evangelische Kirche meldet sich
Der BVB und Rheinmetall hatten am Mittwoch die Zusammenarbeit in den kommenden drei Jahren öffentlich gemacht. Zum finanziellen Volumen wollte sich ein Sprecher der Düsseldorfer Firma nicht äußern, laut "Handelsblatt" geht es um einen einstelligen Millionen-Euro-Betrag pro Jahr.
Auch der Sportbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Thorsten Latzel, kritisiert die Werbepartnerschaft. "Werbung für Waffenfirmen hat in Stadien nichts zu suchen", sagt er in einer Mitteilung.
Der Deal sei eine "gezielte kommunikative Grenzüberschreitung" und in mehrfacher Hinsicht hochproblematisch. "Gerade bei internationalen Sportturnieren geht es um eine Form friedlicher Völkerverständigung", argumentiert Latzel.
"Ganz im Sinne des Olympischen Friedens, währenddessen kriegerische Aktivitäten ruhten. Dem widerspricht es, für die Herstellung von Waffen zu werben."