Deutsche Ikone traut Hütter Höhenflug mit Frankfurt zu
Der Weltmeister von 1990 ist davon überzeugt, dass der Österreicher auch in seiner zweiten Amtszeit für "Stabilität" sorgen und den Klub nach oben führen wird.
Nach einer durchwachsenen Saison soll Adi Hütter Eintracht Frankfurt zu alter Stärke zurückführen.
Andreas Möller, Weltmeister von 1990 mit SGE-Vergangenheit, blickt der zweiten Amtszeit des Österreichers positiv entgegen.
"Ich bin zuversichtlich, dass durch Adi Hütter wieder Stabilität hineinkommt. Mit ihm schafft es Eintracht in der nächsten Saison wieder ins obere Drittel und damit in einen europäischen Wettbewerb", legt sich Möller im Gespräch mit der "Bild" fest.
Möller über Hütter: "Steht für Attacke-Fußball"
Hütter hatte die Hessen bereits von 2018 bis 2021 trainiert und dabei unter anderem das Halbfinale in der Europa League und im DFB-Pokal erreicht. Hütter selbst sprach bei seiner Vorstellung davon, "immer das Gefühl gehabt zu haben, noch nicht fertig zu sein". Er hofft genauso wie Möller, an seine erste Amtszeit anknüpfen zu können.
"Er steht für Attacke-Fußball, das wollen die Fans sehen. Er hatte in seiner ersten Eintracht-Zeit natürlich ein tolles Gerüst in der Mannschaft, das braucht er jetzt wieder. Aber ich denke, in Sachen Transfers wird noch viel passieren", so die Einschätzung des gebürtigen Frankfurters.
Hoffnung auf Spielzeit für Eintracht-Nachwuchs
Dass Sportvorstand Markus Krösche nach dem Experiment mit Albert Riera jetzt wieder auf einen Trainer mit einer klaren spielerischen Identität setzt, begrüßt der 58-Jährige: "Alle sehnen sich nach Erfahrung, Souveränität und Ausgeglichenheit, das verkörpert er."
Auch wenn er die erste Amtszeit des Österreichers sehr positiv in Erinnerung hat, sieht er in einem Punkt Verbesserungspotenzial. "Ich hoffe, dass er jetzt ins Risiko geht beim Thema Jugend, dass er auch ein Auge auf den Eintracht-Nachwuchs wirft. Beim ersten Mal war das nicht so der Fall", bekrittelt Möller.