Busfahrer verklagt Wolfsburg nach Freistellung
Der VfL musste dem entlassenen Koch eine teure Abfindung zahlen, der freigestellte Busfahrer verklagt den Klub jetzt.
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Sportlich war es eine Saison zum Vergessen für den Klub, aber auch abseits des Rasens gibt es Baustellen. Mit einigen ehemaligen Mitarbeitern wurden die Verträge laut "WAZ" noch nicht aufgelöst. Zumindest wurde das Vertragsverhältnis mit Ex-Geschäftsführer Peter Christiansen beendet.
Bei Ex-Sportboss Sebastian Schindzielorz, der den Klub klagt, und Ex-Coach Paul Simonis müsse der VfL weiter die Gagen zahlen. Auch der ehemalige Performance-Manager Christian Clarup könnte nach wie vor sein Gehalt beziehen.
Busfahrer klagt
Vor Gericht geht es für den VfL auch vermutlich gegen einen freigestellten Busfahrer. Der Busfahrer klagt auf Wiedereinstellung. Vor dem Arbeitsgericht Braunschweig dürfte es deshalb demnächst zu einem Prozess kommen.
Eigentlich war für Ende kommender Woche unter dem Aktenzeichen 3 Ca 244/26 ein erster Gütetermin angesetzt, bei dem beide Parteien noch einmal eine außergerichtliche Lösung finden sollten. Dieser Termin wurde nun allerdings kurzfristig verschoben. Im Falle einer Auflösung des Vertrags könnte es teuer werden.
Koch mit 20.000 Euro Abfindung
Dem Bericht zufolge kassierte ein entlassener Koch 20.000 Euro an Abfindung.
Wolfsburg hat mit Verträgen von mehreren ehemaligen Mitarbeitern zu kämpfen, teils auch gerichtlich. Finanziell bedeutet das für den Klub wenig Gutes.
Das teure Gehalt vom Österreicher Ralph Hasenhüttl kann man sich zeitnah sparen, der Vertrag des Steirers endet Ende Juni.