Bitter! Illegale Autofahrt raubt Werder-Profi die WM-Chance
Der Mitspieler eines ÖFB-Quartetts wäre gerne für die Schweiz zur WM gefahren. Eine Einbürgerung ist aufgrund eines Fehlers in der Vergangenheit noch nicht möglich.
Eine Weltmeisterschaft spielen ist der Traum vieler Fußballer. Wer es ins Profigeschäft geschafft hat, will unbedingt zur Großveranstaltung.
Dafür nimmt sogar der ein oder andere einen Verbandswechsel in Kauf. Paul Wanner (spielte in der Jugend für Deutschland) und Carney Chuckwuemeka (spielte in der Jugend für England) laufen künftig beispielsweise für Österreich auf. ÖFB-Team: Diese Debütanten und Rückkehrer sorgen für Aufsehen >>>
Autofahrt ohne Führerschein kostet WM-Chance
Ähnlich wollte wohl auch Werder-Profi Cameron Puertas vorgehen. Da die Chance, für Spanien aufzulaufen, gering ist, würde er gerne für die Schweiz am Platz stehen. Der Teamkollege vom ÖFB-Quartett Wöber, Friedl, Schmid und Grüll wurde in Lausanne geboren und hoffte auf eine Einbürgerung.
Diese ist aber erst 2029 möglich. Wie der SFV (Schweizer Fußballverband) der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigt, erhielt Puertas 2019 nämlich aufgrund von "Fahrens ohne vorschriftsmäßige Zulassung" einen Eintrag ins Strafregister.
WM 2030?
In der Schweiz sei eine Einbürgerung erst zehn Jahre nach einer Verurteilung möglich. "Es ist sehr ärgerlich, aber ich kann es nicht mehr ändern und sehe es als Teil meiner Geschichte", wird der Mittelfeld-Mann vom "kicker" zitiert.
Aufgeben will der 27-Jährige nicht, 2030 steht die nächste WM an. "Ich hoffe, 2029 weiterhin fit genug zu sein, um dann noch die Chance zu haben, für die Schweiz an der WM 2030 teilzunehmen", so Puertas.