Klausel bei Ex-Sturm-Kicker sorgt für Unruhe - Coach übt Kritik
In Kaiserslautern sorgte eine Klausel beim neuen Leihspieler für Kritik bei den Fans, das kann der Cheftrainer nicht nachvollziehen.
Steigt der 1. FC Kaiserslautern in die Deutsche Bundesliga auf, gibt es am Betzenberg einen neuen Rekordtransfer.
Das Ganze verhandelt, hat auch der Steirer Andreas Schicker. Hoffenheim-Leihgabe Erencan Yardimci (24) würde dann nach laut Medienberichten per Kaufpflicht für fünf Millionen Euro auf den Betzenberg wechseln. Für die laufenden Saison falle bereits eine Leihgebühr von 500 Tausend Euro an.
Viele Fans befürchten, dass sich der Klub mit dem Deal möglicherweise die Finger verbrennt. Floppt der 24-Jährige und Kaiserslautern steigt auf, wäre das ein teures Investment.
Lieberknecht versteht Diskussionen nicht
Cheftrainer Torsten Lieberknecht kann dem nichts abgewinnen. "Ich kapiere die ganze Unruhe um diese Klausel überhaupt nicht. Mich interessiert das null, mich interessiert nur der Junge. Wir merken, dass er einfach nur Fußball spielen und für den FCK Bestleistungen bringen will. Alle anderen Diskussionen und Spekulationen interessieren nicht, daran verschwenden wir keine Gedanken", wird der Coach von der "Bild" zitiert.
Die Sorgen der Fans wären unbegründet. "Wir wissen, was wir vereinbart haben, und damit ist es gut. Der Junge will Fußball spielen, das wollte er in Braunschweig, das hätte er gerne in Hoffenheim gemacht. Jetzt ist er bei uns. Er wird nicht als 'Finanzspieler' gesehen, sondern als jemand, der sicher zeigen wird, dass er dieses FCK-Trikot gerne trägt", macht Lieberknecht klar.
Schicker lotste im Herbst 2024 Yardimci per Leihe von Hoffenheim zu Sturm Graz. Nach seinem Wechsel in Richtung Sinsheim beorderte der Steirer den Türken im Winter 2025 wieder zurück nach Deutschland.
Unter Christian Ilzer konnte er sich allerdings nie richtig durchsetzen. Die abgelaufene Saison verbrachte er als Leihspieler bei Eintracht Braunschweig. Sein Marktwert beläuft sich auf 1,8 Millionen Euro