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NEWS
SKN verpasst Bundesliga-Aufstieg knapp: "Eine geile Saison!"
Die Niederösterreicher schrammen hauchdünn am Titel in der ADMIRAL 2. Liga vorbei. Die eigenen Hausaufgaben wurden erledigt. Die Konkurrenz spielte aber nicht mit.
Textquelle: © LAOLA1
von Markus Meisl
Der SKN St. Pölten galt lange als heißer Kandidat für den Aufstieg in die ADMIRAL Bundesliga. Vor dem letzten Spieltag fehlte nur ein Zähler auf Leader Austria Lustenau.
In der NV Arena wurden beim 1:0-Erfolg über Wels zwar die Hausaufgaben gemacht, Konkurrent Lustenau jubelt aber am Ende nach einem 2:1-Sieg über Amstetten über den Aufstieg.
Stendera würde Einzel-Award gegen Aufstieg tauschen
Marc Stendera besorgte für den SKN in der 71. Minute die Führung per Elfmeter. Vor der Partie wurde der Matchwinner zum Spieler der Saison der ADMIRAL 2. Liga gekürt.
Über einen anderen Titel hätte sich der 30-Jährige aber mehr gefreut. "Es ist für mich irrsinnig schön, ich bin sehr bescheiden. Ich hätte mir lieber gewünscht, dass wir es geschafft hätten", macht der Mittelfeldmann im Interview mit LAOLA1 klar.
Dennoch spricht er von einer "tollen Saison". "Wir haben alles gegeben bis zum letzten Spieltag. Wir haben mit Sicherheit am Ende zu viel liegen gelassen. Das haben andere Mannschaften aber auch", stellt er fest.
Spieler waren nur teils informiert
Im Titelrennen am letzten Spieltag war die Spannung aber durchaus vorhanden, ein zwischenzeitlicher Amstettner Ausgleich (47.) ließ die Hoffnungen auf den Tribünen hochleben.
Am Feld wusste man nur teilweise vom Spielstand in Vorarlberg. Stefan Thesker berichtet: "Wir haben zwischenzeitlich gehört, wie es steht. Wir wussten aber, dass wir selber das Spiel gewinnen müssen. Zwischendurch hörst du es einmal. Ich habe aber nicht mitgekriegt, dass es zwischendurch 1:1 stand, von daher war es nicht ausschlaggebend."
Winfred Amoah hingegen bekam kaum was mit: "Ich habe gar nichts gewusst. In der 87. Minute habe ich nachgefragt und gemerkt: Das wird schwierig."
Die Lustenauer konnten in der 64. Minute bereits die Führung wiederherstellen. "Es war eine geile Saison. Leider war das Glück nicht immer auf unserer Seite", stellt Amoah fest.
Thesker beendet Karriere
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In der kommenden Saison könnte der erneute Anlauf erfolgen. Das Ziel Aufstieg will in St. Pölten aber noch keiner aussprechen. "Wir schauen Mal. Wir werden in Gruppen arbeiten und gemeinsam schauen, was die Ziele sind für nächste Saison", macht Amoah klar.
Nicht mit an Bord sein wird dann Kapitän Stefan Thesker, der 35-Jährige hat am Donnerstag das letzte Spiel seiner Profikarriere absolviert.