Austria nicht nur zufrieden: "Einen Ticken zu viel nachgelassen"
Bei den "Veilchen" ist trotz eines gelungenen Saisonauftakt noch nicht alles perfekt.
Die Wiener Austria darf zum Auftakt der neuen Saison gleich jubeln. Im lettischen Jumara gewinnen die "Veilchen" im Hinspiel der 2. Runde der UEFA Conference League mit 2:0 gegen FK Liepaja (Zum Spielbericht>>>).
Dabei starten die Wiener aktiv, verlieren dann aber zunehmend die Kontrolle. Dennoch sind sie es, die in Führung gehen.
Der Schütze dabei ist Florian Wustinger, der nach drei Kreuzbandrissen über sein erstes Profi-Tor jubeln darf.
Wustinger hat es "extrem genossen"
"Vom Spielverlauf hat uns das Tor richtig gut getan. Für uns ist es einfach ein Riesen-Gefühl, dass es so funktioniert hat. Ich hab es extrem genossen", freut sich der 23-Jährige.
Über den Spielverlauf sagt der Mittelfeldspieler: "Ich glaube, wir haben es uns selber ein bisschen schwer gemacht. Wir haben den Ball nicht laufen lassen."
Dennoch gelang der Austria auch noch ein zweiter Treffer, und wieder durfte ein Premieren-Torschütze jubeln.
"Wir waren die klar bessere Mannschaft"
Dieses Mal traf Moritz Wels, der nach einer einjährigen Leihe bei der WSG Tirol erstmals für die Austria im Europacup spielen durfte.
Trotz eines teilweise schwierigen Spiels sieht er einen verdienten Sieg: "Wir waren heute die klar bessere Mannschaft. Vor allem in der zweiten Halbzeit waren wir schon überlegen und hätten das eine oder andere Tor mehr machen können."
Gute Ausgangsposition
Trainer Stephan Helm zeigt sich auch zufrieden, hatte aber dennoch etwas auszusetzen.
"Wir haben über das Spiel gesehen einen Ticken zu viel zugelassen. Trotzdem gibt es positive Aspekte, die wir mitnehmen können. Es war eine solide, konzentrierte Leistung", meint Helm.
Vor dem Rückspiel am kommenden Donnerstag sieht er sich gut gerüstet: "Grundsätzlich denke ich, dass wir uns eine gute Ausgangsposition fürs Rückspiel geschaffen haben."