Nach ÖFB-Aufreger: Pinheiro pfeift Bayern gegen PSG
Der umstrittene Referee vom WM-Qualifikationsspiel zwischen Österreich und Bosnien leitet nun das CL-Halbfinale zwischen Bayern und PSG. Für den Portugiesen ist es der größte Einsatz seiner Karriere.
Brisante Personalie vor dem Halbfinal-Rückspiel in der UEFA Champions League: Schiedsrichter Joao Pinheiro wird das Duell zwischen dem FC Bayern München und Paris Saint-Germain leiten.
Für ÖFB-Legionär Konrad Laimer ist der 38-jährige Portugiese kein Unbekannter – und vor allem keiner ohne Kontroversen.
Erinnerungen an ÖFB-Aufreger
Pinheiro stand im November beim WM-Qualifikationsspiel zwischen Österreich und Bosnien und Herzegowina im Mittelpunkt.
Kurz vor der Pause nahm er beim Stand von 0:1 einen Treffer von Konrad Laimer nach VAR-Überprüfung zurück. Der Grund: ein vermeintliches Foulspiel Laimers an Amar Memic. Obwohl zwischen Szene und Tor rund 30 Sekunden lagen, wurde der Treffer zurückgenommen.
Die Entscheidung sorgte für großes Unverständnis im ÖFB-Lager. Laimer sah für seine Proteste sogar die Gelbe Karte. Erst durch den späten Ausgleich von Michael Gregoritsch, der das ÖFB-Team doch noch zur WM beförderte, geriet die Szene etwas in den Hintergrund.
Wiedersehen auf großer Bühne
Nun kommt es zum Wiedersehen: Laimer und Pinheiro treffen im Champions-League-Halbfinale erneut aufeinander – diesmal auf der ganz großen europäischen Bühne.
Für den portugiesischen Referee ist es der bisher größte Einsatz seiner Karriere. Insgesamt kommt er erst auf eine vergleichsweise geringe Anzahl an Einsätzen in der Königsklasse.
Gutes Omen für die Bayern
Für den FC Bayern könnte Pinheiro hingegen ein gutes Omen sein: Zwei Spiele der Münchner in der Champions League leitete er bislang – beide konnte der deutsche Rekordmeister gewinnen.
Ob das auch im richtungsweisenden Duell mit PSG so bleibt, wird sich am Mittwochabend zeigen.