Nach Drama-Aus: Buffon giftet gegen Schiri

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Das dramatische Aus in der Nachspielzeit des Champions-League-Viertelfinal-Rückspiels gegen Real Madrid (1:3/Spielbericht) hat Juventus-Torhüter Gianluigi Buffon schwer getroffen.

Die Entscheidung des englischen Schiedsrichters Michael Oliver, in der Nachspielzeit nach einem Zweikampf zwischen Medhi Benatia und Lucas Vazquez auf Strafstoß zu entscheiden, will die lebende Goalie-Legende nicht akzeptieren.

"Dieser Unparteiische hat kein Herz. Stattdessen hat er einen Mülleimer", giftet Buffon nach dem Spiel gegenüber "Mediaset Premium". Oliver sei seiner Meinung nach mit der Leitung des Spiels überfordert gewesen: "Wenn du keinen Charakter und keinen Mut hast, dann solltest du das Spiel auf der Tribüne ansehen und mit deiner Frau ein Sprite trinken."

Ohne den Elferpfiff wäre die Partie in die Verlängerung gegangen, so bleibt Buffon in der "Königsklasse" ungekrönt. "Nur der Referee hat ein Foul gesehen. Du musst Fingerspitzengefühl und ein Verständnis für wichtige Momente haben. Wenn du das nicht hast, hast du es nicht verdient, auf dem Platz zu stehen", sagt Buffon.

Real bevorteilt? "Es ist immer dasselbe"

Teamkollege Benatia pflichtet seinem Keeper bei: "Du darfst in der 93. Minute niemals so einen Elfmeter pfeifen. Jeder weiß, dass dieses Spiel in die Verlängerung gehen sollte", so der Abwehrspieler.

Er meint sogar, dass Real schon über längere Zeit bevorteilt werde: "Im vergangenen Jahr haben sie gegen Bayern München zwei oder drei Abseitstore gemacht, wenn ich mich nicht irre. Es ist immer dasselbe. Real ist so eine große Mannschaft - sie bräuchten keine Extra-Hilfe."

Für Buffon bleibt am Ende nur eines: "Der ungezügelte Stolz, Kapitän dieser Truppe zu sein."


Textquelle: © LAOLA1.at

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