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Goalie nach 17 Minuten ausgetauscht: Spurs-Coach erklärt sich

Beim Debüt in der Champions League gab es die Höchststrafe für Antonin Kinsky. Warum der Keeper nach 17 Minuten ausgetauscht wurde, erklärte Coach Igor Tudor danach.

Goalie nach 17 Minuten ausgetauscht: Spurs-Coach erklärt sich Foto: © GETTY

Antonin Kinsky erlebte in seinem ersten Champions-League-Match ein wahrhaftes Horror-Debüt.

Nach 17 Minuten und drei Gegentoren wurde der 22-jährige Tscheche beim Spiel von Tottenham Hotspur bei Atletico Madrid ausgewechselt. Das erste und dritte Gegentor verschuldet Kinsky selbst. alle Infos >>>

"Ich habe so etwas noch nie gemacht"

Nach dem Spiel erklärte Spurs-Headcoach Igor Tudor Kinskys Auswechslung nach nur 17 Minuten: "Das kommt sehr selten vor. Ich bin seit 15 Jahren Trainer und habe so etwas noch nie gemacht."

Die frühe Auswechslung sei nach den zwei groben Fehlern des jungen Tormanns aber notwendig gewesen, um den Spieler und die Mannschaft zu schützen - "Eine unglaubliche Situation", gab Tudor zu.

Vor dem Spiel die "richtige Wahl"

Kinsky kam ziemlich überraschend zu seinem Debüt in der "Königsklasse". Denn die Nummer eins, Guglielmo Vicario, war eigentlich fit, wenngleich nicht sonderlich gut drauf.

"Vor dem Spiel war es die richtige Entscheidung. Angesichts des Drucks, unter dem Vicario stand, ist Toni ein sehr guter Torwart. Im Nachhinein ist es leicht zu sagen, dass es nicht die richtige Entscheidung war", so der Spurs-Trainer.

Scharfe Kritik von Torwart-Legende Schmeichel

Gegenüber "CBS" heißt ManUnited-Legende Peter Schmeichel Tudors Entscheidung überhaupt nicht gut. Der Trainer habe die Karriere von Kinsky damit "komplett ruiniert".

"Ich bin einfach nur untröstlich für den Jungen", so der Däne.

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