Ex-Bayern-Mediendirektor mit Prognose zu Alaba-Gastspiel
Der langjährige Mediendirektor der Münchner geht von einem herzlichen Empfang für den ÖFB-Kapitän aus. Einzig ein Umstand bereitet ihm Sorgen.
Am Mittwoch kommt es im Zuge des Viertelfinal-Rückspiels zwischen dem FC Bayern München und Real Madrid (ab 21:00 Uhr im LIVE-Ticker >>>) zu einer emotionalen Rückkehr von David Alaba in die Allianz Arena.
Unklar ist jedoch, wie die Fans den 33-Jährigen in seiner alten Wirkungsstätte empfangen werden. Sein ablösefreier Transfer zu Real Madrid im Sommer 2021 ging nicht komplett geräuschlos über die Bühne.
"Viel Applaus und Sprechchöre" für David Alaba?
Wenn es nach Markus Hörwick, langjähriger Mediendirektor des FC Bayern München, geht, muss sich der ÖFB-Kapitän keine Sorge um unschöne Aktionen machen. "Ich bin mir sicher, dass David viel Applaus und Sprechchöre bekommen wird", so seine Einschätzung gegenüber der "Krone". Das Gastspiel in München sei für Alaba "sehr emotional", da ist sich der 69-Jährige sicher.
Doch ein Umstand bereitet dem langjährigen Mediendirektor der Münchner, der ein sehr enges Verhältnis mit dem ÖFB-Kapitän pflegt, Sorgen: "Ich hoffe nur, dass Real ihn auch spielen lässt, ihn zumindest einwechselt, damit David diesen Abschied in München bekommt."
Teamgeist als Trumpf des FC Bayern
Einen klaren Favorit sieht er trotz des Hinspielsiegs des FC Bayern München im Bernabéu nicht: "Es ist eines dieser einzigartigen Matches, in dem die Zuschauer mit feuchten Händen und Puls 120 ins Stadion kommen. Mir gefällt, dass es trotz des 2:1-Siegs im Bernabeu mahnende Stimmen im Verein gibt. Real kann sich jederzeit in einen Rausch spielen. Wenn sie das erste Tor machen, kann es noch einmal ganz eng werden."
Der ausgeprägte Teamgeist der Münchner könnte zum entscheidenden Faktor werden, weiß Hörwick: "Die Mannschaft hat einen unglaublichen Biss, jeder geht für den anderen durchs Feuer." Bei Real würden "zu viele Egoisten" spielen. "Es sind alles herausragende Kicker, aber als Mannschaft sind sie nicht so stark wie der FC Bayern. Deren Angreifer siehst du nicht so am eigenen Strafraum ackern wie bei uns einen Harry Kane", merkt der 69-Jährige an.