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Zwölf Spiele ohne Sieg: Beendet Rapid die Unserie gegen den WAC?

Rapid empfängt den WAC im Krisen-Duell. In Hartberg kommt es zum Steirer-Derby, während Altach und die Austria ihr Hoch prolongieren wollen.

Zwölf Spiele ohne Sieg: Beendet Rapid die Unserie gegen den WAC? Foto: © GEPA

In der ADMIRAL Bundesliga geht der Grunddurchgang am Wochenende mit der 20. von 22 Runden in seine finale Phase.

Am Samstag kommt es in Wien-Hütteldorf zum Duell zwischen dem SK Rapid und Wolfsberg - zwei Klubs, die mit hohen Ambitionen in die Saison gestartet sind, nun aber Gefahr laufen, die Meistergruppe zu verpassen.

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Dagegen treffen in Altach mit dem SCR und der Wiener Austria zwei Vereine im Hoch aufeinander. In Hartberg empfängt der TSV den GAK (alle 17.00 Uhr).

Rapid - WAC: Bringt die 13 Glück?

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Rapid (7.) und Wolfsberg (9.) haben einen bzw. zwei Zähler Rückstand auf den wichtigen sechsten Platz. Allerdings warten die Wiener seit zwölf Pflichtspielen, davon sieben in der Liga, auf einen Sieg.

Nummer 13 soll endlich zum Erfolg führen. "Wenn man auf die Top sechs schaut, ist es einfach notwendig, dass wir einmal einen vollen Erfolg haben", sagte Sportgeschäftsführer Markus Katzer.

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Auch Trainer Johannes Hoff Thorup spricht von einem Pflichtsieg. Der Däne, der am Donnerstag 37 wurde, versuchte nach der Derby-Pleite Rapid Selbstvertrauen einzuimpfen.

Zwei Rückkehrer bei Rapid

"Wenn wir nicht an uns glauben, dann können wir nicht erwarten, dass es die anderen tun." Jannes Horn und Petter Nosa Dahl stehen wieder zur Verfügung.

Auch die Lavanttaler hatten 2026 noch nichts zu feiern. Nach dem Cup-Aus gegen Salzburg holte die Truppe von Coach Ismail Atalan gegen die Nachzügler GAK (2:2) und Blau-Weiß Linz (1:2) nur einen Punkt. Das Restprogramm ist knackig: Nach Rapid warten noch Sturm Graz und der LASK.

"In der Kabine ist der Glaube hoch, dass wir in der Lage sind, Rapid zu schlagen und auch die nächsten drei Spiele zu gewinnen. Wir haben eine unfassbare Qualität, dass wir gegen jede Mannschaft Tore erzielen können", sagte Atalan, dem Donis Avdijaj (Oberschenkel) ausfällt. Dafür kehren die zuletzt gesperrten Rene Renner und Marco Sulzner zurück.

Hartberg - GAK: Derby zum Jubiläum

Im Steirer-Duell treffen mit dem TSV und dem GAK zwei Klubs aufeinander, die sich in unterschiedlichen Situationen befinden. Während Hartberg als Fünfter um ein Ticket fürs obere Play-off kämpft, geht es für die Grazer im Abstiegskampf ums nackte Überleben.

Damit das Spiel auch tatsächlich über die Bühne gehen kann, suchen die Hartberger noch Schneeschaufler.

Beide Teams sind mit zwei Remis ins Jahr gestartet. TSV-Coach Manfred Schmid hat im 250. Bundesligaspiel der Oststeirer bis auf den verletzten Innenverteidiger Paul Komposch alle Mann an Bord.

Feldhofer will "endlich" das kleine Derby gewinnen

Auch beim GAK steht ein Jubiläum an, Mittelfeldspieler Murat Satin hat seinen Bundesliga-"Hunderter" vor Augen. Viel wichtiger für das Team von Trainer Ferdinand Feldhofer ist allerdings das Sammeln von Punkten, um den Abstand von drei Punkten gegenüber Schlusslicht Blau-Weiß Linz wieder zu vergrößern.

"Es ist für uns das kleine Derby, und wir wollen endlich gegen Hartberg gewinnen", sagte Feldhofer. In fünf Bundesligaduellen ist das noch nicht gelungen.

Altach - Austria: Duell der Formstarken

Eine intensive Partie verspricht das Duell im Schnabelholz zwischen Gastgeber Altach und der Austria. Die Rheindörfler haben mit dem Sieg im Cup gegen Sturm, einem Dreier gegen Blau-Weiß und ein Remis in Hartberg ihren Formnachweis erbracht.

Die "Veilchen" wiederum können 2:0-Siege gegen Salzburg und Rapid vorweisen. "Qualitativ ist es eines der Topteams in Österreich", sagte SCR-Coach Ognjen Zaric, auf dessen Team Highlight-Wochen warten. Nach der Austria folgt ein weiteres Heimspiel gegen Rapid, dann das Cup-Halbfinale bei RB Salzburg und schließlich die Reise zu Meister Sturm.

Zaric: "Das sind Bretter, die auf uns zukommen"

Auf die Top 6 schielen die Altacher daher nicht. "Das sind Bretter, die auf uns zukommen", sagte Zaric, der vor "Fantasien" warnte. Ganz oben stehe der Klassenerhalt.

Die drittplatzierte Austria greift hingegen nach der Tabellenführung. "Wir wollen dort anschließen, wo wir in den letzten Spielen aufgehört haben und die nächsten drei Punkte einfahren, um uns oben festzusetzen", meinte Verteidiger Philipp Wiesinger.

"Altach ist in der Formtabelle weit vorne angesiedelt, wir müssen an unsere Leistungsgrenze kommen, um dort zu gewinnen", sagte Austria-Coach Stephan Helm.

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