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Warum Havel nur noch von der Bank kommt

Elias Havel ist mit Abstand Hartbergs gefährlichster Stürmer. Seit drei Spielen kommt er aber nur als Joker. Das hat einen guten Grund.

Warum Havel nur noch von der Bank kommt Foto: © GEPA

Mit 13 Toren in der laufenden Saison ist Elias Havel nicht nur in der internen Torschützenliste des TSV Hartberg ganz vorne, sondern hat auch immer noch Chancen, sich die Torjägerkrone in der ADMIRAL Bundesliga zu sichern.

Nur Sturms Otar Kiteishvili und Rieds Kingstone Mutandwa liegen mit jeweils 14 Treffern vor dem 23-Jährigen.

Drei Mal nur Ersatz

Da verwundert es auf den ersten Blick, dass der Wiener beim 0:1 gegen die Austria zum dritten Mal in Folge zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen musste, jeweils als Joker kam.

Zumal er in zwei der drei Partien jeweils ein Tor bejubelte.

Seit vielen Wochen angeschlagen

Trainer Manfred Schmid klärt auf: "Er ist seit Wochen angeschlagen."

"Das hat schon in der Wintervorbereitung begonnen, als wir nur auf Kunstrasen trainieren konnten. Er hatte eine Beinhautentzündung, dann hat er Probleme mit dem Knöchel bekommen, jetzt hat er Adduktorenprobleme", so der Coach weiter.

Transfer nicht gefährden

"Anscheinend steht er kurz vor einem Transfer. Da habe ich ganz klar mit ihm abgesprochen, dass wir das Risiko nicht eingehen", sagt Schmid.

Eine heiße Spur führt übrigens just zum Ex-Arbeitgeber seines aktuellen Trainers, dem 1. FC Köln.

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