VAR-Rückblick: Fehlpfiff bei Sturm-Elfer zugegeben
Ein Elfmeterpfiff erhitzte beim Spitzenspiel in Linz die Gemüter. Der VAR-Rückblick ortet in der Nachbetrachtung einen Fehler des Unparteiischen.
Es war einer DER Aufreger des 27. Bundesliga-Spieltags.
Sturm-Mittelfeldspieler Ryan Fosso ging in Minute sechs beim Spitzenspiel gegen den LASK zu Boden - und Schiedsrichter Walter Altmann zeigte auf den Elfmeterpunkt.
Auch nach Sichtung der VAR-Bilder blieb er bei dieser Entscheidung. Ein Fehler, wie der VAR-Rückblick am Montag feststellt.
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"Der Schiedsrichter sollte nach dem vom VAR empfohlenen 'On-Field-Review' seine ursprünglich getroffene Entscheidung revidieren, den Angreifer wegen Simulation verwarnen und auf indirekten Freistoß entscheiden", heißt es zu der Szene.
Kurzfassung: Eine mit Gelb zu ahndende Schwalbe von Fosso wäre die korrekte Entscheidung gewesen.
Keine Fehler bei Rapid-Spiel wahrgenommen
Keine Fehler sieht der VAR-Rückblick beim Treffer von Petter Nosa Dahl zum 2:2-Endstand für Rapid in Hartberg.
Vor diesem hätte es einen normalen physischen Kontakt von Ercan Kara gegen einen Hartberger gegeben - das Nicht-Eingreifen des VAR sei korrekt gewesen. Hartberg-Trainer Manfred Schmid sah das anders, regte sich so sehr auf, dass er Rot sah (mehr dazu>>>).
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Ebenfalls korrekt gelegen sei der VAR bei einem Zweikampf von Andreas Weimann gegen Benjamin Markus in Minute 75.
Der Spieler komme zwar mit Intensität in den Zweikampf, "jedoch stellt das geringe Trefferbild keine Gesundheitsgefährdung für den Gegner dar", heißt es dazu.