Schmid-Ärger nach Remis: "Für mich klar, dass es ein Foul ist"
Der Hartberg-Trainer ärgert sich über eine Schiedsrichterentscheidung.
von Florian Hager
Wirklich zufrieden ist nach dem 2:2-Remis zwischen Hartberg und Rapid niemand (zum Spielbericht >>>).
Besonders groß ist der Ärger bei Hartberg-Coach Manfred Schmid, der sich vor allem über das zweite Gegentor echauffiert.
Seine vehementen Proteste hatten Konsequenzen, denn Schiedsrichter Julian Weinberger stellte den 55-Jährigen mit Rot auf die Tribüne.
Schmid: "Ich hab ihn nicht beschimpft, ich war emotional"
Schmid schildert die Szene anschließend aus seiner Sicht: "Es war ein korrektes Gespräch von beiden Seiten. Ich habe meine Sichtweise gesagt und auch den vierten Offiziellen acht Mal aufmerksam gemacht, dass Kara auf den Verteidiger springt."
Für ihn ist die Situation klar zu bewerten: "Es war für mich klar, dass es ein Foul ist." Er betont aber auch: "Ich hab ihn nicht beschimpft, ich war emotional."
Schmid zieht Zwischenfazit in der Meistergruppe
Trotz des Remis ist Trainer Schmid mit dem bisherigen Verlauf in der Meistergruppe zufrieden:
"Wir haben jeden Gegner gefordert. Die Spieler entwickeln sich richtig gut. Wir haben gegen jede Mannschaft unsere Chance. Wir spielen ja nicht gegen irgendwen, das sind die besten Mannschaften in der Liga, mit dem größten Kapital, mit dem besten Voraussetzungen und wir halten ganz gut mit."