Selbst Hartberg-Coach Markus Schopp zollt Kiteishvili nach dem "Steirerderby" Respekt: "Man weiß, dass eine Mannschaft wie Sturm immer Nadelstiche setzen kann mit einer Qualität von einem Kiteishvili."
Auch Teamkollege David Schnegg zeigt sich nach dem Spiel von seinem Mitspieler angetan: "Es ist nicht zum ersten oder zweiten Mal. Er ist einer von unseren besten Spielern, glaube ich. Er macht richtige Spiele für uns. Spiel für Spiel."
Aber nicht nur am Feld ist der 28-Jährige ein wichtiger Faktor. Auch in der Halbzeitpause des Cup-Finales, als Sturm gegen Rapid mit 0:1 zurücklag, war der Georgier einer, der seine Stimme erhoben hat und mit entschlossenem Haupt voranging, wie er selbst sagt:
"Das Cupfinale war emotional - in einem Finale muss man emotional sein. Manchmal ist es auch notwendig, etwas lauter zu werden."
(Artikel wird unter dem Video fortgesetzt)
Bleibt Kiteishvili?
Ein Verbleib des Spielmachers in Graz gilt als unwahrscheinlich. Der Vertrag des 28-Jährigen, der seit 2018 für Sturm kickt, läuft im Sommer aus. Mit der EURO 2024 in Deutschland hat Kiteishvili außerdem die Chance, sich noch weiter ins Rampenlicht zu spielen.
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Ein Faktor könnte Kiteishvili doch in Graz halten: Die Champions League. Sollte Sturm Meister werden, ist ein Startplatz fix. Die Frage, ob Kiteishvili dann in Graz bleiben würde, beantwortet der Georgier nicht direkt, merkt aber an: "Ich möchte den Titel gewinnen. Das ist das Wichtigste, weil ich es in meiner Zeit in Graz noch nicht geschafft habe. Das ist unser Traum und wir sind sehr knapp dran. Wir müssen in den nächsten zwei Wochen extrem fokussiert sein."
Ob, Kiteishvili seinen Vertrag bei Sturm noch einmal verlängert, ist also weiter offen. Viel wird davon abhängen, ob Sturm Meister wird und in der Champions League spielt, aber auch wie der Georgier mit seinem Team bei der EURO 2024 reüssiert und welche Angebote dann eintrudeln.