Kreissl nach Fehlstart selbstkritisch

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Frust beim SK Sturm Graz nach dem erneuten Fehlstart ins Frühjahr.

Die Schuld für die zweite Niederlage 2018 gegen den WAC hat Neo-Coach Heiko Vogel schon auf sich genommen, doch auch Sport-Geschäftsführer Günter Kreissl sieht sich mitverantwortlich dafür, dass die "Blackies" ihren Ein-Punkt-Vorsprung aus der Winterpause auf einen Fünf-Zähler-Rückstand auf Leader Red Bull Salzburg umgewandelt haben.

"Es ist eine ganz bittere Niederlage für uns. Ich habe keinen Lichtblick gesehen. Die Kritik gilt Günter Kreissl, dem Trainerteam und der gesamten Mannschaft", gibt sich der Wiener selbstkritisch.

Besonders die Art und Weise, wie die Grazer das Spiel gegen die Wolfsberger aus der Hand gaben, ärgert den 43-Jährigen. "Wir haben viel zu leichtfertig die ersten beiden Spiele verloren. Wir haben ganz andere Ansprüche", spricht Kreissl auch den billigen Ballverlust von Christian Schoissengeyr vor dem 0:1 durch Ashimeru an.

Offensivspiel stark ausbaufähig

Die individuellen Fehler sind nicht das alleinige Problem der 2018 noch torlosen Steirer.

Das Offensiv-Spiel ist nicht mehr mit jenem des erfolgreichen Herbstes vergleichbar. "Wir trainieren sehr gut, bringen die Qualität aber nicht auf den Platz. Wir müssen uns mehr Chancen erarbeiten und mehr spielerische Akzente setzen", erläutert der unauffällige Rückkehrer Jakob Jantscher.

Auf die Grazer warten harte Wochen. Am Samstag müssen sie zum Tabellen-Dritten Rapid, danach wartet das Heimspiel gegen Salzburg (25. Februar). "Jetzt müssen wir gegen Rapid und Salzburg gewinnen, dann schaut es wieder ganz anders aus", gibt Tormann Jörg Siebenhandl die Marschroute vor.

Nach dem Cup-Viertelfinale gegen den Burgenland-Liga-Club SV Wimpassing (28. Februar) geht es mit dem LASK (3. März/auswärts) und der Admira (10. März/auswärts) gegen weitere Klubs aus den Top 5.

Textquelle: © LAOLA1/APA

Sturm Graz: Knallhart am Boden der Realität angekommen

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