Sturm Graz verliert auch gegen den Wolfsberger AC

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Der SK Sturm verliert in der 22. Runde daheim gegen den Wolfsberger AC mit 0:1 und muss somit im Frühjahr weiterhin auf den ersten Punkt warten. Im zweiten Spiel unter Neo-Trainer Heiko Vogel ist es die zweite Niederlage.

Die Grazer, bei denen Neuzugang Jakob Jantscher in der Startelf steht, bieten abermals eine schwache Vorstellung.

Die Gäste aus Kärnten verstecken sich nicht und werden in der 50. Minute für ihre Bemühungen belohnt. Christian Schoissengeyr unterläuft im Spielaufbau ein folgenschwerer Fehler, er verliert als letzter Mann den Ball an Majeed Ashimeru, die Salzburg-Leihgabe läuft alleine auf Goalie Siebenhandl zu und scheibt den Ball ein.

Der Rückstand der Steirer auf Spitzenreiter Salzburg wächst somit auf fünf Punkte an. Der WAC bejubelt indes den ersten Auswärtssieg in der Bundesliga seit dem 30. November 2016 (4:0 in St. Pölten).

Zum Matchwinner für die Wolfsberger avancierte der starke Majeed Ashimeru. Der bis Sommer von Salzburg ausgeliehene 20-jährige Offensivspieler aus Ghana erzielte in der 50. Minute in seinem zweiten Spiel seinen ersten Bundesligatreffer.

Für den WAC war es ein Befreiungsschlag, ließ er doch eine Serie von 15 sieglosen Spielen hinter sich und holte zum ersten Mal seit 26. August 2017 (2:1 gegen St. Pölten) drei Punkte.

Sturm war nach dem missglückten Frühjahrsstart (0:1 in Mattersburg) ohne den erkrankten Dario Maresic auf Wiedergutmachung aus, blieb allerdings vieles schuldig. Ungenaue Zuspiele, viele Fehler, von denen Vogel gehofft hatte, dass es sie nicht mehr geben werde, prägten das Spiel.

Auch deshalb gab es auch in der Offensive wenig nennenswerte Aktionen. Vor der Pause wurden die Hausherren nur zweimal gefährlich. Ein Alar-Schuss wurde von Michael Sollbauer geblockt (31.), bei einem Hierländer-Abschluss aus fast 20 Metern konnte sich Goalie Alexander Kofler auszeichnen (40.). Die Gäste sorgten für eine offene erste Hälfte, konnten allerdings selbst vorne auch keine Akzente setzen.

Das änderte sich gleich nach dem Seitenwechsel dank tatkräftiger Mithilfe der Steirer. Nach einem katastrophalen Stockfehler von Christian Schoissengeyr nach nicht idealem Schulz-Zuspiel konnte Ashimeru aufs Tor ziehen und überlegt ins lange Eck vollenden (50.). Tormann Jörg Siebenhandl hatte keine Chance. Fünf Minuten später war das Comeback von Jakob Jantscher zu Ende. Der Ex-Türkei-Legionär, der zum ersten Mal seit dem gewonnenen ÖFB-Cup-Finale gegen Wiener Neustadt 2010 für Sturm spielte, war völlig farblos geblieben.

Das traf allerdings größtenteils auch auf seine Offensivkollegen zu. Alar hatte zumindest zwei weitere Möglichkeiten, sein Volley-Abschluss nach Eze-Flanke fiel aber zu schwach aus (65.) und sein Fallrückzieher landete deutlich über dem Tor (79.). Der WAC verteidigte die Führung geschickt und verabsäumte es selbst, die eigenen Angriffe fertig zu spielen.

Trotzdem änderte sich nichts mehr am zweiten Spiel ohne Niederlage in Folge. Nach dem 0:0 gegen Altach sind die Wolfsberger mit vier Punkten aus zwei Spielen stark ins Jahr 2018 gestartet. Der Abstand auf Schlusslicht St. Pölten beträgt bereits beruhigende 13 Punkte.

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Altach-Salzburg 0:1(0:0)

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Austria - LASK 1:3

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Sturm - WAC 0:1

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SKN St Pölten - SV Mattersburg 0:3 (0:0)

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Sturm Graz: Philipp Zulechner musste wieder gehen lernen

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