Endstand
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Salzburgs Mann: "Daniel Beichler ist kein Wunderheiler"

Der Sportchef der Salzburger findet nach der Niederlage gegen Rapid deutliche Worte. Über den Meistertitel möchte er zum jetzigen Zeitpunkt nicht sprechen.

Salzburgs Mann: "Daniel Beichler ist kein Wunderheiler" Foto: © GEPA

Nach dem Cup-Aus gegen den SCR Altach hat der FC Red Bull Salzburg am Sonntag zum Abschluss des Bundesliga-Grunddurchgangs auch gegen den SK Rapid verloren (Spielbericht >>>).

Die "Bullen" beendeten das Spiel mit einem deutlichen Chancenplus, aber ohne eigenen Treffer. Damit warten die Salzburger seit mittlerweile drei Pflichtspielen auf einen Torerfolg.

Zudem ging die Tabellenführung nach der Punkteteilung an den SK Sturm Graz verloren. Die Steirer setzten sich am Sonntag mit 2:0 gegen die Altacher durch.

Mann nimmt Mannschaft in die Pflicht

"Vielleicht tut es uns gut, dass wir die Tabellenführung nicht mehr haben, sodass auch der Letzte aufwacht, dass es so nicht weitergeht", sagte Salzburgs Sportchef Marcus Mann bei "Sky" nach der Niederlage in Hütteldorf.

"Wir hatten schon auch sehr gute Spiele, aber wir haben einfach immer wieder die Ausreißer nach unten und wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, sind die Ausreißer nach unten deutlich häufiger als die nach oben. Dieser Situation müssen wir uns stellen", so Mann, der die Mannschaft in die Pflicht nimmt.

"Daniel Beichler ist kein Wunderheiler. Man hat sich jetzt lange genug hinter Thomas Letsch versteckt. Aber ich denke, wir haben auch noch andere Probleme, die jetzt offensichtlich werden. Wir sind vor dem Tor in der Offensive null kaltschnäuzig. Wir leisten uns auch andere Fehler", antwortete Mann auf die Frage, ob es vermessen gewesen wäre, wenn nach dem 5:1-Erfolg gegen den LASK plötzlich alle Probleme weg gewesen wären.

Mann: Cup-Titel "leichtfertig liegengelassen"

Mann wolle jetzt nicht "den Stab über der Mannschaft brechen. Es sind auch viele Dinge im Ansatz da. Im Moment reicht es aber nicht, die Spiele zu gewinnen."

Zum jetzigen Zeitpunkt sei der Meistertitel jedenfalls in weiter Ferne. "Wir müssen realistisch sein und uns erst einmal um unsere eigenen Aufgaben kümmern, bevor wir über irgendwelche Titel reden. Am Mittwoch (im Cup, Anm.) haben wir den ersten Titel leichtfertig liegengelassen. Wenn wir nicht ein paar Sachen grundlegend ändern, werden wir mit dem zweiten Titel auch nichts zu tun haben."

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