"Ich habe eine Mannschaft gesehen, die bereit war, zu leiden."
Erst nach der Pause wurde die Austria besser, war drauf und dran, das Spiel zu drehen. Doch mehr als der Anschlusstreffer gelang nicht.
Beichler resümiert: "Wir haben da wenig Entlastung zusammengebracht, die Austria hat uns hinten reingedrückt."
Leidende Bullen
Ein schneller Gegenstoß, erfolgreich abgeschlossen von Karim Onisiwo, machte dann aber den berühmten Deckel drauf. "Wir haben mit einem Konter das Spiel gekillt", sagt Schuster stolz.
Der Weg dorthin war hart. Und das freut Beichler irgendwie: "Ich habe eine Mannschaft gesehen, die bereit war, zu leiden. Wir mussten nach der Pause richtig leiden."
Ein gefühlter Befreiungsschlag
So sieht es auch Drexler: "Das hat gezeigt, dass wir auch ein Spiel durch Kampf und Wille gewinnen können."
Und das lässt den Erfolg umso süßer schmecken. "Wir haben gesehen, dass wir es noch können. Der Dreier in Hartberg war auch wichtig, hat sich aber nicht wie ein Befreiungsschlag angefühlt. Heute ist das Feeling anders", sagt der Innenverteidiger.
Keine krassen Reden
Dank des Remis zwischen LASK und Sturm beträgt der Rückstand der Salzburger auf den Spitzenreiter aus Graz nur noch drei Zähler, wobei die Bullen bei Punktegleichheit vorgereiht würden.
Beichler, der am Mittwoch seinen ersten Heimsieg nachlegen will, nimmt den Druck von seiner Mannschaft.
"Nach dem Spiel gegen den LASK haben mir alle Journalisten gesagt, es ist vorbei. Ich möchte keine krassen Reden schwingen, das braucht’s auch nicht. Wir fahren am besten, wenn wir uns auf unser Ding konzentrieren", sagt der Coach.