Endstand
1:3
0:2 , 1:1
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Austria: Mit falschem Mindset aus dem Titelrennen

Die Veilchen geraten gegen den FC Red Bull Salzburg früh in Rückstand. Schon wieder. Stephan Helm erkennt ein Muster und ärgert sich.

Austria: Mit falschem Mindset aus dem Titelrennen Foto: © GEPA

"Das ist ein Muster in den Spielen gegen Salzburg", ärgert sich Stephan Helm.

Die Wiener Austria hat das Heimspiel gegen die "Bullen" mit 1:3 verloren. In der vierten Minute sorgte Kerim Alajbegovic für die Führung, in der 29. Minute legte Karim Konate nach.

Die Austria fand in den ersten 45 Minuten gar nicht in Spiel. "Das war katastrophal", weiß Manfred Fischer.

"Komplette Leere in den Gesichtern"

Der Kapitän weiter: "Das Problem ist, wie wir mit dem 0:2-Rückstand umgegangen sind. Du kannst da nicht einfach herumlaufen, als würde es um nichts mehr gehen. Da hast du in die Gesichter geschaut und es war komplette Leere da."

Sein Teamkollege Sanel Saljic beschreibt den Auftritt vor der Pause als "mutlos". "So eine Spielhälfte sollte nicht passieren", weiß er.

Und doch passiert sie den Violetten nicht zuletzt gegen die Salzburger regelmäßig. "Das ist ja wie ein Deja-vu, wie oft wir gegen Salzburg einem frühen Rückstand hinterherlaufen. Das ist extremst ärgerlich", so ein säuerlicher Coach Helm.

Austrias Salzburg-Problem

Sieben Mal hat der FAK unter seiner Ägide gegen die Salzburger gespielt, sechs Mal verloren, nur einmal gewonnen.

Erstes Duell im September 2024: RBS führt nach 10 Minuten 1:0. 2. Duell: RBS geht in der 7. Minute in Führung. 3. Duell: RBS liegt nach 10 Minuten 2:0 voran. 5. Duell: Es steht nach 16 Minuten 2:0 für RBS. Und im 7. Duell schon wieder ein schnelles 1:0 für die Bullen.

"Wir müssen vom Mindset her was verändern, um anders ins Spiel reinzufinden."

Stephan Helm

"Kein einziger unserer ersten zehn Kontakte war sauber. Wir müssen vom Mindset her etwas verändern, um anders ins Spiel reinzufinden. Ich habe da auch schon die eine oder andere Idee", sagt der Trainer.

Ganz abgesehen von den Duellen mit den Salzburgern gelingt es den Veilchen zuletzt stets nur phasenweise ihr Potenzial auf den Platz zu bringen.

"Wir müssen schauen, dass wir wieder Spiele gewinnen. Nicht nur über 20 oder 45 Minuten gut spielen, sondern wieder mal über 90 Minuten", fordert Fischer.

Aufwind nach der Pause

Die positive Nachricht: Nach der Pause war bei der Austria ein ganz anderer Drive drinnen, 30 Minuten lang setzten sie ihre Gäste unter Druck, vermochte aber nicht mehr als den Anschlusstreffer zu erzielen, um dann in der 77. Minute durch Karim Onisiwo den 1:3-Todesstoß hinnehmen zu müssen.

"Da müssen wir das Spiel komplett drehen. Wenn du so in ein Spiel zurückfindest, mit so einer Leistung, so einer Euphorie und solchen Chancen…", sagt Helm.

"Wir sind so weit vom Titel weg"

Aber es soll nicht sein. Und so winkt Fischer auch sofort ab, wenn er auf einen potenziellen Titelgewinn angesprochen wird: "Du kannst nicht über Titelträume sprechen. Wir sind so weit vom Titel weg. Wir müssen mal schauen, dass wir über 90 Minuten ein Spiel so spielen, wie wir uns das vorstellen, und einen Sieg einfahren."

Helm ergänzt: "Wir brauchen nicht von irgendwelchen Zielen zu sprechen, wir müssen den Fokus auf unsere Leistung am Platz legen."

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