"Wir müssen vom Mindset her was verändern, um anders ins Spiel reinzufinden."
"Kein einziger unserer ersten zehn Kontakte war sauber. Wir müssen vom Mindset her etwas verändern, um anders ins Spiel reinzufinden. Ich habe da auch schon die eine oder andere Idee", sagt der Trainer.
Ganz abgesehen von den Duellen mit den Salzburgern gelingt es den Veilchen zuletzt stets nur phasenweise ihr Potenzial auf den Platz zu bringen.
"Wir müssen schauen, dass wir wieder Spiele gewinnen. Nicht nur über 20 oder 45 Minuten gut spielen, sondern wieder mal über 90 Minuten", fordert Fischer.
Aufwind nach der Pause
Die positive Nachricht: Nach der Pause war bei der Austria ein ganz anderer Drive drinnen, 30 Minuten lang setzten sie ihre Gäste unter Druck, vermochte aber nicht mehr als den Anschlusstreffer zu erzielen, um dann in der 77. Minute durch Karim Onisiwo den 1:3-Todesstoß hinnehmen zu müssen.
"Da müssen wir das Spiel komplett drehen. Wenn du so in ein Spiel zurückfindest, mit so einer Leistung, so einer Euphorie und solchen Chancen…", sagt Helm.
"Wir sind so weit vom Titel weg"
Aber es soll nicht sein. Und so winkt Fischer auch sofort ab, wenn er auf einen potenziellen Titelgewinn angesprochen wird: "Du kannst nicht über Titelträume sprechen. Wir sind so weit vom Titel weg. Wir müssen mal schauen, dass wir über 90 Minuten ein Spiel so spielen, wie wir uns das vorstellen, und einen Sieg einfahren."
Helm ergänzt: "Wir brauchen nicht von irgendwelchen Zielen zu sprechen, wir müssen den Fokus auf unsere Leistung am Platz legen."