"Knie ist kaputt" - Große Sorgen um Sturm-Verteidiger
Bei Sturm-Coach Fabio Ingolitsch "läuten die Alarmglocken", nachdem gleich zwei Abwehrspieler für das Saisonfinish auszufallen drohen.
von Simon Urhofer
Der SK Sturm tritt mit einem wichtigen Punktgewinn im Gepäck, gleichzeitig aber auch mit großen Sorgenfalten die Heimreise aus Linz an.
Der Spitzenreiter kommt im Gipfeltreffen der 27. Runde der ADMIRAL Bundesliga zu einem recht glücklichen 1:1 beim LASK (Spielbericht>>>), bleibt dabei aber vom Verletzungspech verfolgt.
Zu den Langzeitverletzten Dimitri Lavalee, Filip Rozga, Leon Grgic und Belmin Beganovic gesellen sich nun womöglich auch noch Jeyland Mitchell und Niklas Geyrhofer hinzu. Die beiden Verteidiger drohen für das Saisonfinish auszufallen.
"Meine Alarmglocken läuten"
"Meine Alarmglocken läuten für Mittwoch", sagt Sturm-Coach Fabio Ingolitsch in Hinsicht auf das Wiedersehen mit dem LASK in Graz, bei dem zusätzlich auch noch der gelbgesperrte Jacob Peter Hödl fehlen wird.
Der zuletzt formstarke Mitchell musste in Linz kurz nach der Pause mit einer Oberschenkel-Verletzung ausgewechselt werden. Über dessen Schwere soll eine MRT-Untersuchung Auskunft geben.
"Ich hoffe, dass da wenig rauskommt, dass er diese Saison noch spielen kann", so Ingolitsch.
Geyrhofer schwer verletzt?
Noch viel schlimmer dürfte es indes den für Mitchell ins Spiel gekommenen Geyrhofer erwischt haben.
Der Innenverteidiger verletzte sich in der Schlussphase, konnte mangels noch verfügbarer Wechsel-Fenster aber nicht mehr ausgetauscht werden und musste die Zähne zusammenbeißen.
"Geyrhofer hat gesagt, sein Knie ist kaputt", lässt Ingolitsch mit schlimmen Befürchtungen aufhorchen.
Gleichzeitig betont der Jungtrainer, dass diese Aussage des sich oftmals etwas lapidar ausdrückenden Geyrhofer im Smalltalk nach dem Spiel gefallen sei:
"Ob es wirklich kaputt ist, werden wir sehen. Aber er hat gesagt, er hat etwas, deshalb müssen wir das ernst nehmen."