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Säumel fordert Transfers: "Haben kritischen Punkt erreicht"

Dem SK Sturm fehlt es im Kader an Quantität und Qualität, sind sich Trainer und Sportdirektor einig. Doch den Grazern läuft langsam aber sicher die Zeit davon.

Säumel fordert Transfers: Foto: © GEPA

Trotz des 3:0-Derbysiegs des SK Sturm gegen den GAK stehen den "Blackies" turbulente Tage bevor.

Nachdem sich ein Abgang von William Böving anbahnt (alle Infos>>>), könnten die Schwarz-Weißen im Transfer-Endspurt noch einmal aktiv werden.

Säumel mit Hilferuf: "Müssen noch nachlegen"

Geht es nach Trainer Jürgen Säumel, müssen sie das auch: "Fakt ist, dass wir kadertechnisch eigentlich einen kritischen Punkt schon überschritten haben." 

Der 40-Jährige macht seinem Sportdirektor Michael Parensen Druck: "Wenn wir die Ziele von den letzten Jahren erreichen wolllen, dann müssen wir sicher noch nachlegen."

Säumel betont, wie wichtig es sei, Spieler weiterzuentwickeln, stellt aber auch klar: "Wir sollten die Länderspielpause nutzen, um am Transfermarkt noch einmal aktiv zu werden."

Welche Positionen das betrifft, verrät der Sturm-Trainer nicht. Man werde sich zusammensetzen und sich besprechen. Man, das betrifft in diesem Fall hauptsächlich Säumel und Sportdirektor Parensen.

Parensen gibt zu: "Quantität lässt zu wünschen übrig"

Letzterer gibt sich im "Sky"-Interview gewohnt zugeknöpft, gibt aber zu, dass Quantität im Kader fehlt: "Fakt ist, dass wir heute nur 16 Feldspieler (statt max. 18; Anm.) im Kader haben. Da muss man schon sagen, dass die Quantität aktuell zu wünschen übrig lässt."

Bevor man am Transfermarkt aktiv werden kann, müssen aber noch Erlöse lukriert werden, erklärt Sturms Geschäftsführer Sport. Ein möglicher Abgang Bövings könnte diesbezüglich einiges ins Rollen bringen. 

Dabei muss es auf jeden Fall schnell gehen - das Transferfenster schließt in Österreich am 5. September. Und bereits drei Tage zuvor - am 2. September endet die Nennfrist für Spieler in der UEFA Europa League, in der ja auch der SK Sturm antritt (Hier geht's zur Auslosung>>>). 

Parensen wird auch hier nicht müde zu betonen, dass man sich mit Qualität verstärken möchte. Ob sich das bis zum 2. September noch ausgeht, lässt der Deutsche aber offen.


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