Ried-Torschütze Bajic nach Sieg über GAK: "War endlich Zeit"
Nach zuletzt zwei Remis in Folge war es für Ante Bajic "endlich Zeit", dass die SV Ried wieder auf die Siegerstraße zurückkehrt.
Die SV Ried hat das Siegen doch nicht verlernt.
Mit dem torlosen Remis beim WAC und dem 1:1 vergangenes Wochenende in Graz ist die Elf von Maximilian Senft zuletzt zweimal ohne Sieg geblieben. Nun fährt man mit einem 2:1-Heimsieg über den GAK den dritten Sieg in der Qualifikationsgruppe ein.
"Wenn man auf die letzten zwei Spiele so zurücksieht, war es endlich Zeit. Im Großen und Ganzen war es dann auch verdient", sagt Torschütze Ante Bajic nach dem Spiel im Sky-Interview.
"Tür zu unserem Saisonziel Klassenerhalt weit aufgestoßen"
In der Tabelle klettern die Innviertler mit dem Sieg nicht nur auf Platz eins, sondern haben nun auch bereits neun Zähler Vorsprung auf Schlusslicht WAC vor den letzten vier Runden. "Wir haben heute die Tür zu unserem Saisonziel Klassenerhalt ganz, ganz weit aufgestoßen", freut sich der Ried-Trainer.
Die Umstellung auf eine Viererkette macht sich nun bezahlt: "Erste Halbzeit war das hervorragend. Wir haben genau mit diesen Überladungen auf der linken Seite dem GAK ganz schwer gemacht. Wenn sie uns hoch pressen wollten haben wir super weggespielt."
Mit einer kurzen Phase nach Wiederbeginn ist Senft jedoch nicht zufrieden gewesen: "Da waren wir fast schon zu verspielt und locker und dann kommt das Gegentor."
Das sei aber "das Besondere an der Entwicklung gerade: Wir wissen trotzdem was unsere Grundtugenden sind, was unser Fundament ist und haben das Spiel dann souverän gewonnen."
Feldhofer: "Nicht nach oben schauen, sondern nur nach unten"
Für den GAK ist der Abstiegskampf dagegen noch nicht gegessen. Vier Punkte trennen die Grazer aber vom neuen Tabellenletzten. Für Trainer Ferdinand Feldhofer ist klar, "dass wir nicht nach oben schauen brauchen, sondern nur nach unten."
Mark Grosse führt die Niederlage speziell auf die erste Halbzeit zurück: "Wir sind kaum zu Chancen gekommen, speziell im Ballbesitz nicht viele Phasen gehabt und haben uns vorne nicht festsetzen können. So hat uns Ried ihr Spiel aufgezwungen und ist dementsprechend 2:0 in die Halbzeit gegangen."
Der Ex-Rieder bringt sein Team mit seinem Premieren-Treffer für die Grazer wieder heran, am Ende sollte es jedoch nicht mehr zum Ausgleich reichen.
Für den 27-Jährigen, der zuletzt Anfang Oktober noch im Trikot der SVR getroffen hat, geht damit aber zumindest die Torsperre zu Ende: "In erster Linie hat es mir gutgetan, ich habe jetzt lange auf einen Treffer gewartet. Es freut mich, dass ich das Tor gemacht habe, aber leider haben wir uns nicht mit drei Punkten belohnt."