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Remis bei WSG-Altach: "Da geht es weniger ums Fußball spielen"

Beide Mannschaften können mit dem Punktgewinn gut leben, hadern aber mit einer spielerisch schwachen zweiten Hälfte. Greil gibt ein Gesundheitsupdate.

Remis bei WSG-Altach: "Da geht es weniger ums Fußball spielen" Foto: © GEPA

Altach und WSG Tirol trennen sich am Dienstagabend torlos und sammeln damit beide einen wichtigen Punkt im unteren Playoff (zum Spielbericht >>>).

WSG-Trainer Semlic ist nach dem Spiel zufrieden mit der Ausgangsposition seines Teams vor den finalen vier Runden: "Ein Punkt mehr, den wir sammeln und den nehmen wir mit."

Seinen Profis lobt er vor allem für eine "kämpferische, geschlossene Leistung".

Ähnlich fällt das Fazit bei Kapitän Valentino Müller aus, der trotz des Punktgewinns vor allem mit der zweiten Halbzeit nicht ganz zufrieden ist: "Wir können sicher besser Fußball spielen. Im unteren Play-off sind es einfach andere Spiele. Da geht es immer etwas weniger ums Fußball spielen."

Zaric: "Halten die WSG auf Distanz"

Besonders zu Beginn hatte Altach Probleme mit den Gästen. Abwehrspieler Zech analysiert nach dem Spiel im Sky-Interview: "In der ersten Halbzeit hat uns die WSG schon mit ihrer Energie überrascht, aber zweite Halbzeit haben wir es dann besser gelöst."

Auch Trainer Zaric ist mit dem Auftritt nur bedingt zufrieden, ordnet das Ergebnis aber ein: "Es ist sicher nicht ideal, aber ich denke, es ist ein Punkt mehr und in diesem Sinne halten wir die WSG auf Distanz und von dem her ist es okay."

Auf der Gegenseite erkennt Semlic zwei klar unterschiedliche Spielhälften: "In der ersten Halbzeit sind wir auch zu mehreren Torchancen gekommen. Zweite Halbzeit war dann schwieriger. Keiner hat das Visier nach oben geklappt. Da ist dann schwer zu spielen. Das ist aber sicher auf dieses untere Playoff zurückzuführen, das auch seine eigenen Gesetze hat"

Altach vermisst Greil schmerzlich

Bei der Heimmannschaft vermisste man Toptorschütze- und Scorer Patrick Greil schmerzlich, der sich kurz vor Anpfiff beim Aufwärmen an der Wade verletzt hat.

Trainer Zaric unterstreicht den Mehrwert des Mittelfeldspielers: "Es ist eine Dynamik, die sich in der Kabine komplett ändert. Für uns mega schwer."

Auch Abwehrspieler Zech schließt sich an: "Das tat natürlich sehr weh."

Greil: "Wir werden es morgen herausfinden"

Greil gibt im "Sky"-Interview nach dem Spiel aber vorsichtig Entwarnung: "Ich glaub, es nicht zu schlimm. Wir werden es dann morgen herausfinden."

Nach dem anfänglichen Schmerz hatte der 29-Jährige sofort das Pokalfinale am 1. Mai im Kopf. "Es ist schon bitter. [...] Ich hoffe, dass das schnell wieder erledigt ist."

WSG Tirol will nicht auf die anderen schauen

Was die kämpferische Leistung betrifft, zeigte man sich bei den Tirolern zufrieden, im Ballbesitz hingegen fehlten jedoch häufig die Lösungen.

Genau das spricht auch David Gugganig nach der Partie an: "Mit dem Ball haben wir schon sehr viele Themen."

Mit dem Remis vergrößern die Wattener aber ihren Vorsprung auf das neue Schlusslicht WAC auf vier Punkte. Semlic will diesen Zwischenstand jedoch nicht überbewerten: "Wir wissen, wie viele Punkte wir brauchen. Wir sind gut beraten, nur auf uns zu schauen."

Auch Valentino Müller sagt: "Wir schauen auf uns. Wir müssen bei uns bleiben. Wir müssen unsere Leistung auf den Platz bringen und beschäftigen uns nicht mit den anderen Klubs."

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