Gipfeltreffen in Graz - Ingolitsch: "Haben einiges gutzumachen"
Sturm behauptete im "Hinspiel" beim LASK die Tabellenführung. Hinsichtlich der Leistung gibt es vor dem neuerlichen Duell Verbesserungsbedarf.
Der SK Sturm Graz hat den Angriff des LASK auf die Tabellenführung mit dem 1:1 am Sonntag noch abwehren können.
Am Mittwoch (ab 20:30 Uhr im LIVE-Ticker >>>) treffen sich die beiden Topteams am 28. Spieltag der ADMIRAL Bundesliga mit verändertem Heimrecht neuerlich. Der Meister verteidigt dabei in Graz zum Abschluss der 6. Runde der Meistergruppe seinen Zwei-Punkte-Vorsprung.
Nur dank einer Menge Glück ist der Meister aus der Steiermark in der Meistergruppe als einziges Team unbesiegt. Beim 1:1 in Linz hatten die Gastgeber ein Plus von 28:4-Abschlüssen.
Schiedsrichterseite gab Kühbauer am Ende recht
Zudem hätte es den Elfmeter, der zum frühen Sturm-Führungstreffer durch Otar Kiteishvili (10.) geführt hatte, nicht geben dürfen.
Das war nicht nur die klare Meinung eines fuchsteufelswilden LASK-Trainers Dietmar Kühbauer, sondern wurde auch im VAR-Rückblick am Montag von offizieller Schiedsrichterseite bestätigt. "Der Schiedsrichter sollte den Angreifer wegen Simulation verwarnen und auf indirekten Freistoß entscheiden", hieß es da.
Unabhängig davon hatte Kühbauer seiner Truppe, in der Sasa Kalajdzic im dritten Ligaspiel in Folge traf, am Sonntag eine "unglaubliche Leistung" attestiert.
LASK erwartet ein anderes Sturm
"Wir waren im ersten Duell die klar bessere Mannschaft, Sturm wird sich nun garantiert anders präsentieren. Nichtsdestotrotz fahren wir dorthin, um ein gutes Spiel abzuliefern", sagte der Burgenländer.
Und Kapitän Sascha Horvath ergänzte: "Wir dürfen keinen Schritt weniger machen und müssen über 90 Minuten voll fokussiert sein." Gewinnen konnten die Linzer diese Saison in Graz schon im November mit 3:1.
Ingolitsch: "Sehe bei ihnen keine großen Schwächen"
Das wollen die Grazer vermeiden. Nach dem Auftritt in Linz weiß Trainer Fabio Ingolitsch: "Ich glaube schon, dass wir einiges gutzumachen haben". Man müsse den Gegner aufgrund seiner physischen Wucht weiter vom Tor weghalten, mehr Druck auf den Ball ausüben.
"Es wird eine extrem schwere Herausforderung, jeder hat am Sonntag die Qualität der Linzer gesehen. Ich sehe bei ihnen keine großen Schwächen, unser Fokus wird vor allem auf der Arbeit gegen den Ball liegen", sagte Sturms Trainer.
Dimitri Lavalee, Leon Grgic, Belmin Beganovic, Filip Rozga und der gesperrte Jacob Hödl fehlen ihm fix. Zudem sind die Einsätze von Jeyland Mitchell ("kleine muskuläre Geschichte") und Niklas Geyrhofer ("schmerzhaftes Knochenmarksödem") fraglich.