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Klopp-Aus bei Red Bull? - Austro-Starcoach im Gespräch

Laut einem Medienbericht der Salzburger Nachrichten könnten sich die Wege von Jürgen Klopp und Red Bull wieder trennen. Kommt es dann zu einer österreichischen Lösung?

Klopp-Aus bei Red Bull? - Austro-Starcoach im Gespräch Foto: © GETTY

Am 1. Jänner 2025 trat Jürgen Klopp seine neue Aufgabe als Head of Global Soccer an.

Der ehemalige Startrainer sollte bei Red Bull eine ähnliche Rolle wie einst Ralf Rangnick einnehmen, der die Red-Bull-Teams Salzburg und Leipzig mit einer klaren sportlichen Ausrichtung nach oben führte.

Doch der sportliche Erfolg bleibt weiter aus: RB Leipzig droht erneut die Champions League zu verpassen, Leeds und Paris FC kämpfen in ihren Ligen gegen den Abstieg und auch bei den anderen Red-Bull-Teams sieht es alles andere als rosig aus. Einzig Red Bull Salzburg hat noch die realistische Chance Titel zu gewinnen.

Klopp in sportlichen Fragen wohl noch kein großer Faktor

Die Leistungen der Klubs können nicht mit den hohen Erwartungen der Red-Bull-Spitze mithalten. Auch nach einem Jahr mit Jürgen Klopp als Head of Global Soccer ist kein einheitliches sportliches Konzept erkennbar. Auch bei der Verpflichtung von Talenten soll der Name Klopp nicht so ziehen wie erhofft, heißt es.

Mit der aktuellen Situation sollen laut "SN"-Informationen weder die Red-Bull-Bosse noch Jürgen Klopp selbst zufrieden sein. Aus diesem Grund ist es nicht ausgeschlossen, dass beide Seiten zeitnah wieder getrennte Wege gehen.

Sollte der 58-jährige Deutsche im Sommer den Wunsch äußern, wieder als Trainer arbeiten zu wollen, würden die Red-Bull-Bosse ihm wohl keine Steine in den Weg legen. Real Madrid oder die deutsche Nationalmannschaft wären realistische Optionen.

Nachfolger aus Österreich?

Wie die "SN" berichten, würde ein Abgang von Klopp die Bosse nicht unvorbereitet treffen: So soll Oliver Glasner, der sein Trainerengagement bei Crystal Palace im Sommer beenden wird, Topfavorit auf die Nachfolge sein.

Der 51-Jährige könne sich den Job als Head of Global Soccer gut vorstellen. Sollte in den nächsten Monaten kein Topklub anklopfen und der Posten tatsächlich vakant werden, würde der ehemalige Co-Trainer von Red Bull Salzburg bereitstehen.

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