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Ingolitsch über Salzburg: "Völlig konträr zu ihrer DNA"

Der Sturm-Coach erwartet im Duell gegen die "Bullen", anders als zuletzt, ein offenes Spiel.

Ingolitsch über Salzburg: "Völlig konträr zu ihrer DNA" Foto: © GEPA

Drei Runden vor Schluss spitzt sich der Meisterkampf in der ADMIRAL Bundesliga weiter zu!

In Runde 30 könnten dabei bereits erste Vorentscheidungen fallen. Red Bull Salzburg empfängt am Sonntag (ab 17 Uhr im LIVE-Ticker >>>) Titelverteidiger Sturm Graz zum Topspiel.

Für Sturm-Innenverteidiger Paul Koller ist die Devise in jedem Fall klar: "Das einzige, das aktuell zählt, sind drei Punkte im Titelrennen. Wir müssen einfach alles reinwerfen."

Offenes Spiel erwartet

Nach dem späten 1:1 gegen die Wiener Austria mussten die "Blackies" die Tabellenführung abgeben. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel kritisierte Cheftrainer Fabio Ingolitsch die defensiven Spielweisen der Ligarivalen (Hier nachlesen >>>).

Gegen die "Bullen" erwartet er nun ein anderes Spiel: "Bislang waren die Partien gegen Salzburg und bei Rapid die einzigen, die offen waren und wo es richtig hin und hergegangen ist. Ich glaube schon, dass es in Salzburg ein offenes Spiel wird. Sie müssen auf Sieg spielen. Auch aufgrund ihrer Ausgangslage."

In den letzten Duellen hatte Sturm meist das bessere Ende für sich. Zuletzt gab es zwei 1:1-Remis, davor gewann der amtierende Meister vier der letzten fünf Spiele gegen den ehemaligen Serienmeister.

Da geht es also im Moment auch nur darum, Punkte zu holen, um am Ende etwas zu erreichen. Und nicht, um die eigene Ideologie durchzuziehen.

Fabio Ingolitsch über Gegner Salzburg

Überrascht von der Spielweise

Ingolitsch selbst kennt den Gegner bestens, war er von 2017 bis 2023 in diversen Funktionen bei Red Bull Salzburg bzw. dem FC Liefering tätig. Überrascht zeigte er sich von der Spielweise des Gegners in den letzten Wochen.

"Wenn man sich ihre Spiele gegen Austria Wien angeschaut hat, dann war es plötzlich auch kein Pressing mehr, sondern ein tieferer 4-4-2-Mittelfeldblock. Also etwas, das völlig konträr zu ihrer DNA ist. Da geht es also im Moment auch nur darum, Punkte zu holen, um am Ende etwas zu erreichen. Und nicht, um die eigene Ideologie durchzuziehen", so der 34-Jährige.

Probleme im letzten Drittel

Probleme im letzten Drittel
In Graz ist man mit der aktuellen Form nicht wirklich zufrieden.
Foto: ©GEPA

Umso schwerer ist auch die Vorbereitung auf den Gegner: "Deswegen bin ich schon gespannt, wie sie es anlegen werden. Ich hoffe, dass wir unsere Räume bekommen, damit wir unsere Stärken besser entfalten können. Wenn wir unsere Spieler mit Speed in die Räume bekommen, sind wir besser, als wenn sieben Spieler 20 Meter vor dem Tor warten und parken müssen."

Für Sturm hat sich in den letzten Wochen das Spiel gegen den tiefen Block zu einer Achillesferse entwickelt. Oft fehlten im letzten Drittel die zündenden Ideen bzw. die Effizienz vor dem gegnerischen Tor.

Das war auch gegen die Austria am vergangenen Wochenende wieder ersichtlich. Daran gilt es zu arbeiten, wollen die Grazer im Mai den dritten Bundesliga-Titel in Folge gen Himmel strecken.

Vom Jäger zum Gejagten

Durch den Punktverlust gegen die Veilchen steht in jedem Fall erstmals in dieser Saison der LASK ganz oben. Zwar sind beide Teams punktegleich, haben die Linzer aber den Vorteil mit dem Stern.

Gegen den ehemaligen Serienmeister aus der Mozartstadt zählt für die Murstädter also nur der Sieg. Gleichzeitig hofft man auch auf einen Punktverlust des LASK im Heimspiel am Montag gegen den SK Rapid (ab 20:30 Uhr im LIVE-Ticker >>>).

Wer wird Meister? Der Bundesliga-Tabellenrechner:

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