Da geht es also im Moment auch nur darum, Punkte zu holen, um am Ende etwas zu erreichen. Und nicht, um die eigene Ideologie durchzuziehen.
Überrascht von der Spielweise
Ingolitsch selbst kennt den Gegner bestens, war er von 2017 bis 2023 in diversen Funktionen bei Red Bull Salzburg bzw. dem FC Liefering tätig. Überrascht zeigte er sich von der Spielweise des Gegners in den letzten Wochen.
"Wenn man sich ihre Spiele gegen Austria Wien angeschaut hat, dann war es plötzlich auch kein Pressing mehr, sondern ein tieferer 4-4-2-Mittelfeldblock. Also etwas, das völlig konträr zu ihrer DNA ist. Da geht es also im Moment auch nur darum, Punkte zu holen, um am Ende etwas zu erreichen. Und nicht, um die eigene Ideologie durchzuziehen", so der 34-Jährige.
Probleme im letzten Drittel
Umso schwerer ist auch die Vorbereitung auf den Gegner: "Deswegen bin ich schon gespannt, wie sie es anlegen werden. Ich hoffe, dass wir unsere Räume bekommen, damit wir unsere Stärken besser entfalten können. Wenn wir unsere Spieler mit Speed in die Räume bekommen, sind wir besser, als wenn sieben Spieler 20 Meter vor dem Tor warten und parken müssen."
Für Sturm hat sich in den letzten Wochen das Spiel gegen den tiefen Block zu einer Achillesferse entwickelt. Oft fehlten im letzten Drittel die zündenden Ideen bzw. die Effizienz vor dem gegnerischen Tor.
Das war auch gegen die Austria am vergangenen Wochenende wieder ersichtlich. Daran gilt es zu arbeiten, wollen die Grazer im Mai den dritten Bundesliga-Titel in Folge gen Himmel strecken.
Vom Jäger zum Gejagten
Durch den Punktverlust gegen die Veilchen steht in jedem Fall erstmals in dieser Saison der LASK ganz oben. Zwar sind beide Teams punktegleich, haben die Linzer aber den Vorteil mit dem Stern.
Gegen den ehemaligen Serienmeister aus der Mozartstadt zählt für die Murstädter also nur der Sieg. Gleichzeitig hofft man auch auf einen Punktverlust des LASK im Heimspiel am Montag gegen den SK Rapid (ab 20:30 Uhr im LIVE-Ticker >>>).