"Wir im Trainerteam werden versuchen, den Teil, den die Mannschaft nicht trinken kann, mitzutrinken."
Gleichzeitig wolle der Burgenländer seine Spieler "nicht in die Müdigkeit reinreden. Es sollte schon möglich sein, am Montag wieder zu performen." Nun gelte es, "alles aus uns rauszuholen. Der Sieg muss uns Kraft geben".
Denn eines ist auch klar: "Wir haben den Titel jetzt geschafft, aber das heißt nicht, dass die Saison vorbei ist. Wir können heute nicht open end machen."
Alkoholverbot für die Spieler gebe es keines, "aber dass einer rumkugelt, wird nicht passieren". "Wir im Trainerteam werden versuchen, den Teil, den die Mannschaft nicht trinken kann, mitzutrinken", zwinkert Kühbauer.
Leichtes Bangen um Usor
Ein wenig bangen muss der LASK-Coach um Topscorer Moses Usor, der in der Schlussphase der regulären Spielzeit einen Wechsel anzeigte und anschließend leicht vom Feld humpelte. Etwas Gröberes, oder nur eine Vorsichtsmaßnahme, weil der Nigerianer auf gut Österreichisch "blau" war?
"Blau war er möglicherweise, solange er es nicht heute oder sogar morgen noch ist", fällt Kühbauer auch darauf ein Alkohol-bezogener Scherz ein.
Tatsächlich habe der Angreifer "ein bisschen was gespürt. Er ist auch clever genug, dann vom Feld zu gehen. Die Jungs wissen ganz genau, dass man an die Schmerzgrenze gehen soll. Aber wenn es dann over ist, muss man raus".
Kalajdzic: "Habe das Gefühl, da kommt noch was"
Ein fitter Moses Usor kann in den finalen drei Bundesliga-Runden entscheidend sein. Gewinnen die Linzer diese allesamt, sind sie erstmals seit 61 Jahren wieder österreichischer Meister.
So nahe vor dm Double lässt sich Kühbauer doch sicher endlich mal eine Kampfansage entlocken, oder? "Nein, wir denken wirklich von Spiel zu Spiel. Und es ist auch gut, das beizubehalten, weil alles so eng ist."
Etwas weiter lehnt sich da schon Sasa Kalajdzic aus dem Fenster. Über den Cup-Titel sei er "sehr froh. Aber ich habe das Gefühl, da kommt noch was".