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"Schwachsinnig!" - LASK-Unverständnis über Termin von Rapid-Duell

Die Linzer Freude über den historischen Cup-Triumph wird leicht getrübt. Kalajdzic spürt in Hinblick auf die Meisterschaft dennoch, "dass da noch was kommt".

"Schwachsinnig!" - LASK-Unverständnis über Termin von Rapid-Duell Foto: © GEPA

Beginnen wir diesen Artikel mit einem Lückentext.

"Ich will jetzt nicht sagen, das ist ... Weil LAOLA macht es dann gerne, dass sie es schreiben." Das sagt Dietmar Kühbauer in Hinsicht auf die Ansetzung der Begegnung seines LASK in der 30. Runde der ADMRIAL Bundesliga zuhause gegen den SK Rapid.

Diese wurde aufgrund der Linzer Teilnahme am Finale des UNIQA ÖFB-Cups um einen Tag von Sonntag auf Montag, den 4. Mai, verschoben. Nur um einen Tag, wie alle schwarz-weißen Akteure nach langen 120 Minuten in Klagenfurt verärgert feststellen.

"Was ist ihr Ziel?"

"Ich finde es schwachsinnig, dass man das Spiel am Montag ansetzt. Punkt", so Kühbauer. Er müsse infrage stellen, "warum sie es tun. Was ist der Hintergrund? Was ist ihr Ziel?"

Diese Worte in Richtung Bundesliga-Terminplaner lässt LAOLA1 unkommentiert stehen, jeder User und jede Userin kann den eingangs angeführten Lückentext nun selbst vervollständigen.

Objektiv festzuhalten ist, dass der LASK unter ungleichen Bedingungen in die entscheidende Meisterschaftsphase gehen muss. Kapitän Sascha Horvath versteht in dieser Hinsicht nicht, "warum am Montag und nicht am Dienstag oder Mittwoch? Das wissen andere besser".

Es geht auch um Altach

Selbiges trifft übrigens auch auf Final-Gegner SCR Altach zu. Die Rheindörfler empfangen am Montag den Wolfsberger AC und könnten bei einer Niederlage plötzlich in den Abstiegskampf reingezogen werden.

"Die Terminierung ist für mich dermaßen schlecht. Da frage ich mich ganz ehrlich, was sich die Leute denken. Weil es geht um was, nicht nur für uns, sondern auch für Altach", erklärt Kühbauer.

Kühbauer denkt an seine Spieler: "Werden für sie mittrinken"

"Wir im Trainerteam werden versuchen, den Teil, den die Mannschaft nicht trinken kann, mitzutrinken."

Dietmar Kühbauer

Gleichzeitig wolle der Burgenländer seine Spieler "nicht in die Müdigkeit reinreden. Es sollte schon möglich sein, am Montag wieder zu performen." Nun gelte es, "alles aus uns rauszuholen. Der Sieg muss uns Kraft geben".

Denn eines ist auch klar: "Wir haben den Titel jetzt geschafft, aber das heißt nicht, dass die Saison vorbei ist. Wir können heute nicht open end machen."

Alkoholverbot für die Spieler gebe es keines, "aber dass einer rumkugelt, wird nicht passieren". "Wir im Trainerteam werden versuchen, den Teil, den die Mannschaft nicht trinken kann, mitzutrinken", zwinkert Kühbauer.

Leichtes Bangen um Usor

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Schnelle Brille im Gesicht, Medaille im Mund - Moses Usor zeigte sich nach Abpfiff schon wieder recht fit
Foto: ©GEPA

Ein wenig bangen muss der LASK-Coach um Topscorer Moses Usor, der in der Schlussphase der regulären Spielzeit einen Wechsel anzeigte und anschließend leicht vom Feld humpelte. Etwas Gröberes, oder nur eine Vorsichtsmaßnahme, weil der Nigerianer auf gut Österreichisch "blau" war?

"Blau war er möglicherweise, solange er es nicht heute oder sogar morgen noch ist", fällt Kühbauer auch darauf ein Alkohol-bezogener Scherz ein.

Tatsächlich habe der Angreifer "ein bisschen was gespürt. Er ist auch clever genug, dann vom Feld zu gehen. Die Jungs wissen ganz genau, dass man an die Schmerzgrenze gehen soll. Aber wenn es dann over ist, muss man raus".

Kalajdzic: "Habe das Gefühl, da kommt noch was"

Ein fitter Moses Usor kann in den finalen drei Bundesliga-Runden entscheidend sein. Gewinnen die Linzer diese allesamt, sind sie erstmals seit 61 Jahren wieder österreichischer Meister.

So nahe vor dm Double lässt sich Kühbauer doch sicher endlich mal eine Kampfansage entlocken, oder? "Nein, wir denken wirklich von Spiel zu Spiel. Und es ist auch gut, das beizubehalten, weil alles so eng ist."

Etwas weiter lehnt sich da schon Sasa Kalajdzic aus dem Fenster. Über den Cup-Titel sei er "sehr froh. Aber ich habe das Gefühl, da kommt noch was".

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