Als Trainer hat er mehrere Wechsel auf der sportlichen Führungsebene erlebt, die Austria in seiner ersten Saison auf Rang drei und ins Cup-Halbfinale geführt.
"Er ist der richtige Mann für die Austria"
Nun lag es an Neo-Sportvorstand Tomas Zorn, die Zusammenarbeit fortzusetzen. Der Deutsche sagt: "Wir haben intern viele Gespräche geführt, sind einheitlich zur Überzeugung gekommen, dass Kontinuität sehr wichtig ist."
"Stephan ist der richtige Mann für die Austria, um unsere Ziele weiter zu verfolgen", so Zorn.
Was sind die Ziele?
Denn die Austria will sich freilich weiterentwickeln. Helm kündigt an: "Wir werden unsere Ambitionen weiter nach oben schrauben, haben ganz viel vor."
Das Wort Titel sei im Laufe der Gespräche über eine Vertragsverlängerung kein einziges Mal gefallen, versichert Zorn. "Das ist keine Voraussetzung", sagt er.
"Wir haben Ambitionen, wir wollen etwas erreichen, nicht um die Belanglosigkeit spielen"
"Aber wir haben Ambitionen, wir wollen etwas erreichen, nicht um die Belanglosigkeit spielen. Gleichzeitig müssen wir die Realität einschätzen können. Wir sind nicht in der Lage, regelmäßig Titel zu gewinnen. Es geht darum, den Verein nachhaltig stabil aufzustellen", sagt der Sportchef.
Helm selbst sieht die Austria im Vergleich zu Sturm, Salzburg, Rapid und dem LASK "weiterhin in der Herausforderer-Rolle". Doch die Wahrnehmung sei inzwischen ganz anders. "Und auch, mit welcher Erwartungshaltung wir in diese Spiele reingehen", so der Coach.
Besser als vor zwei Jahren
Gemeinsam mit Helm bleibt über den Sommer hinaus auch das gesamte Trainerteam an Bord. Einige aus dem Staff haben sowieso unbefristete Verträge, jene, bei denen das nicht der Fall ist, haben ebenfalls bis Sommer 2028 unterschrieben.
"Wir sind erfahrungsreicher und besser geworden. Insofern hat die Austria ein besseres Trainerteam als vor zwei Jahren verpflichtet", grinst Helm.
Weniger Haare, aber keine Verschwendung
Ob er in den vergangenen zwei Jahren gealtert sei? Er lacht: "Jung gehalten haben mich diese zwei Jahre sicher nicht, das eine oder andere Haar mehr habe ich verloren."
"Es ist ein Privileg, dass ich einen Job machen darf, in dem ich immer wieder vor schwierigen Herausforderungen stehe. Das hat meine Persönlichkeit wachsen lassen. Es waren sehr intensive Jahre. Und sicher keine verschwendete Lebenszeit", sagt Helm.
Und dann teilt er sich nach der Pressekonferenz noch einen Vanillekrapfen mit Zorn. Er sei nämlich eigentlich kein großer Torten-Fan, verrät er.