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Hartberg-Goalie über Lewandowski: "Danach wurde er so sauer!"

Der Schlussmann der Hartberger hat eine bärenstarke Saison hinter sich. Jetzt erzählt er eine lustige Anekdote aus seiner Bayern-Zeit.

Hartberg-Goalie über Lewandowski: "Danach wurde er so sauer!" Foto: © GEPA

Tom Rity Hülsmann ist der Torhüter der Saison in der ADMIRAL Bundesliga.

Der Schlussmann wechselte im Sommer vom FC Bayern München zum TSV Hartberg, bereits im Vorjahr lief er in der ADMIRAL 2. Liga beim SKN St. Pölten als Leihspieler auf.

Hülsmann machte Lewandowski sauer

Bei den Bayern durfte er das ein oder andere Mal bei den Profis mittrainieren. Der 22-Jährige berichtet jetzt gegenüber "transfermarkt" davon:

"Als ich das erste Mal die Kabine betreten habe, war ich auf der einen Seite extrem nervös, angespannt und habe gezittert, aber auf der anderen Seite war ich von mir überzeugt und wusste, ich kann im Training mithalten. Die ersten Einheiten waren für mich in sämtlichen Bereichen ein Lerneffekt. In jedem Training war Feuer drin, niemand hat sich ausgeruht."

Besonders hängen blieb eine Anekdote mit Superstar Robert Lewandowski: "Ich weiß noch, dass wir Elfmeterschießen geübt haben und ich gegen Robert Lewandowski antreten musste. Die ersten beiden Versuche von ihm hielt ich. Danach wurde er so sauer, und man hat ihm angemerkt, dass ihn der Ehrgeiz gepackt hat, dass er mir zehn Stück eingeschenkt hat."

Vorbild Manuel Neuer

Für die Profis der Bayern lief Hülsmann nie auf, hat aber zumindest gute Erinnerungen an die Zeit in München.

"Mein absolutes Highlight war, als ich im Kader für das Finale des DFL-Supercups stand. Ich habe beim Aufwärmen nach oben geschaut und gemerkt, da sitzen einfach 75.000 Zuschauer. Wie geil wäre es, wenn ich irgendwann einmal auch in einem solchen Spiel im Tor stehen dürfte", so der Tormann der Saison der ADMIRAL Bundesliga.

Hülsmanns Vorbild ist wenig überraschend Manuel Neuer. "Er hat damals nahezu keine Übung ausgelassen. Dieses Feuer zu sehen war inspirierend und beeindruckend zugleich. Neben dem Platz war er absolut umgänglich. Er hat sich sehr häufig Zeit für mich genommen und mir erklärt, wie ich mich verbessern kann", meint Hülsmann.

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