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Zieht es Salzburgs Seonbuchner zu einem deutschen Top-Klub?

Laut eines Berichts fehlt für den Wechsel nur mehr die Freigabe der "Bullen".

Zieht es Salzburgs Seonbuchner zu einem deutschen Top-Klub? Foto: © GEPA

Der ehemalige Salzburg-Sportdirektor Bernhard Seonbuchner steht vor einem Wechsel zum FC Bayern München. Das berichten die "Salzburger Nachrichten".

Demnach soll der 42-Jährige eine tragende Rolle am Nachwuchscampus der Bayern einnehmen und eng mit dem Bundesliga-Team zusammenarbeiten. Eine Einigung mit den Münchnern gebe es bereits, die Freigabe von Salzburger Seite fehle noch.

Seonbuchner ist bereits seit 2007 für die "Bullen" tätig. Zunächst war er einige Jahre Trainer in der Red Bull Akademie gewesen, ehe er zum Akademieleiter aufstieg.

Im Sommer 2023 trat er die Nachfolge von Christoph Freund als Sportdirektor des FC Red Bull Salzburg an, blieb in dieser Funktion jedoch glücklos. Ende 2024 kehrte er wieder in die Akademie zurück. Seonbuchner ist als sportlicher Leiter auch für den FC Liefering zuständig.

Seonbuchner-Nachfolger in den eigenen Reihen?

Laut den "SN" schauen sich die Salzburger bereits nach einem Seonbuchner-Nachfolger um und könnten dabei in den eigenen Reihen fündig werden.

Raphael Ikache, der unter Daniel Beichler Co-Trainer des FC Red Bull Salzburg war, kehrt nun wieder in die Akademie zurück und könnte Seonbuchner als Leiter beerben.

Der 43-Jährige war schon vor seinem Co-Trainer-Engagement in leitender Rolle in der Akademie tätig.

Neuzugang aus Hannover

Der große Umbruch, der in Salzburg zu erwarten ist, nimmt also bereits Fahrt auf. Es gibt aber nicht nur Abgänge.

Wie die "Neue Presse" aus Hannover berichtet, wechselt Athletiktrainer Markus Böker von Hannover 96 an die Salzach. Der Deutsche soll in der 96-Mannschaft sehr beliebt gewesen sein.

Keine Trainer-Entscheidung in dieser Woche

In Sachen Trainersuche – Daniel Beichler wurde am Montag freigestellt – wollen sich die "Bullen" die "notwendige Zeit" nehmen, wie Sportchef Marcus Mann in einem Klubvideo festhielt.

"Es gehört grundsätzlich zu meiner Aufgabe, den Trainermarkt im Blick zu haben, deswegen bin ich nicht völlig unvorbereitet. Wir haben aber bis zum Trainingsauftakt vier Wochen Zeit, da wird jetzt in dieser Woche nichts passieren", sagte der Deutsche, der gleichzeitig ankündigte: "Wir werden jetzt jeden Stein umdrehen und Entscheidungen treffen."

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