Stattdessen soll dem Wunsch der beiden Grazer Bundesliga-Klubs nach mehr Mitbestimmung insofern Rechnung getragen werden, als dass sie "das gesamte Stadion pachten und umfassende Nutzungs- und Verwertungsrechte erhalten. Dazu zählen unter anderem Rechte für Veranstaltungen, Schankrechte, Namensrechte, Vermarktung sowie Eventformate".
Sollten die Vereine und das Land Steiermark, mit dem noch diese Woche vertiefende Gespräche geführt werden, den Vorschlag unterstützen, soll im Februar-Gemeinderat ein Beschluss gefasst werden, der in weiterer Folge in den für Mai 2026 vorgesehenen Planungsbeschluss mündet.
Kahr drängt auf zeitnahe Einigung
Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ): "Ich danke den Vereinen für das gemeinsame Vorgehen und die bisherige Zusammenarbeit. Der nun auf dem Tisch liegende Vorschlag entspricht den Interessen der Stadt und der Vereine gleichermaßen."
"Da es der ausdrückliche Wille der Rathauskoalition ist, die Zukunft des Stadions Liebenau noch vor den anstehenden Gemeinderatswahlen zu klären, gilt zugleich: Sollte keine zeitnahe Einigung zustande kommen, wird die Stadt Graz das Stadion mit rund 30 Millionen Euro sanieren, um die notwendige Bestandssicherung zu gewährleisten."