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Barry-Abgang? Helm und Ranftl beziehen Stellung

Abubakr Barry fehlte beim Trainingsauftakt der Wiener Austria. Jetzt sprechen der violette Cheftrainer und ein Teamkollege.

Barry-Abgang? Helm und Ranftl beziehen Stellung Foto: © GEPA

Wohin führt der Weg von Abubakr Barry?

Der Gambier (25) war in der vergangenen Saison wohl bester Spieler der Wiener Austria. Seit Wochen halten sich Gerüchte um einen baldigen Abschied vom Verteilerkreis.

So sollen es unter anderem Ligarivale Red Bull Salzburg und der ukrainische Verein Polissya Zhytomyr auf den Mittelfeld-Allrounder abgesehen haben. Zweitere Option schließt er aber selbst aus. Beim Trainingsauftakt der "Veilchen" fehlte der neunfache Nationalspieler nun tatsächlich.

Der Hintergrund: Barry war nach Saisonende noch mit dem Nationalteam Gambias unterwegs, soll am 29. Juni zur Mannschaft stoßen.

Cheftrainer Stephan Helm und Führungsspieler Reinhold Ranftl sprachen mit dem "ORF" über die Situation rund um den Unterschiedsspieler der Vorsaison.

Kein "unmittelbarer" Ersatz für Barry

Helm wünsche sich einen Verbleib seines Schützlings, ordnet die Situation aber realistisch ein.

"Er ist ein hervorragender Spieler und eine außergewöhnlich gute Persönlichkeit. Trotzdem ist es so, dass er Begehrlichkeiten geweckt hat. Das spricht für ihn, aber auch für uns alle (...). Es bleibt abzuwarten. Wir sind noch in Gesprächen und dann wird sich herausstellen, ob der Abu einen Transfer macht oder uns erhalten bleibt."

Einen "unmittelbaren" Ersatzmann planen die Favoritner laut dem Burgenländer nicht ein - unvorbereitet sei man deshalb aber nicht. Interessante Kandidaten für die Barry-Nachfolge habe man "in den eigenen Reihen". Eine mögliche Neuverpflichtung soll wenn einem etwas anderen Spielertypen entsprechen und "eine Reihe weiter vorne" agieren.

Schienenspieler Reinhold Ranftl streut seinem Noch-Teamkollegen Rosen und äußert gleichzeitig Verständnis für dessen Situation. "Der Abu ist der Unterschiedsspieler bei uns. Das wär natürlich sehr ärgerlich, wenn er uns verlässt. Aber so ist das Geschäft. Wenn du die Möglichkeit hast dich nicht nur sportlich, sondern auch finanziell zu verbessern, sollte man keine Steine in den Weg legen. Er hat noch ein Jahr Vertrag, ist ein super Junge, ein richtig guter Fußballer und ein toller Mensch."


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