Klagenfurt: Neuer alter Trainer und Rückkehr eines Routiniers?
Die Kärntner planen bereits für den Neuangriff in der Regionalliga. Eine Trainerlösung soll ziemlich fix sein, auch ein erfahrener Spieler könnte zurückkehren.
Der SK Austria Klagenfurt steckt bereits mitten in den Planungen für die kommende Saison in der Regionalliga.
Nach dem Konkurs und dem Fixabstieg aus der ADMIRAL 2. Liga denkt man bei den Kärntnern bereits wieder groß.
"Ich erwarte mir jetzt, dass die Austria Klagenfurt in der Regionalliga keine einzige Niederlage erleiden wird!", wurde Sponsor und Präsident in spe Helmut Kaltenegger in der "Kronen Zeitung" zitiert. Im Rahmen des Sanierungsverfahrens hatte er für die 20-Prozent-Quote 1,1 Millionen Euro zugeschossen.
Kommt "Wuschi" zurück?
Für das Unterfangen Wiederaufstieg sollen laut Kaltenegger einige Führungsspieler geholt werden.
Er nennt etwa Angreifer Deni Alar, der bereits beim DSV Leoben - bei dem Kaltenegger zuvor als Sponsor tätig war - gespielt hatte und bis Sommer noch bei Admira Wacker unter Vertrag steht.
Ein anderer Wunschspieler von Kaltenegger soll Christopher Wernitznig sein. "Die Austria ist mein Herzensverein, natürlich kann ich mir eine Rückkehr vorstellen", sagte dieser der "Kleinen Zeitung".
Wernitznig spielte bereits zwischen 2022 und 2025 für die Austria, bei der SV Ried spielt der 36-Jährige kaum eine Rolle mehr.
Jancker vor Rückkehr
Auch auf der Trainerbank soll es ebenfalls einen Neuzugang geben - mit Bobby Grubor wird nicht verlängert. Kaltenegger wünscht sich laut der "Krone" entweder Thorsten Fink oder Carsten Jancker. Ersterer steht allerdings bis Sommer 2027 bei Samsunspor unter Vertrag, Jancker hingegen werde es laut der "Krone" "sehr sicher".
Bereits in Leoben arbeiteten der Deutsche und Kaltenegger zusammen, beim Einstieg der TGI in Klagenfurt holte Kaltenegger Jancker als Trainer nach Kärnten und zahlte ihn selbst. Den Abstieg aus der ADMIRAL Bundesliga konnte Jancker nicht verhindern. Derzeit trainiert der 51-Jährige den ASKÖ Oedt.