Suchard nach KSV-Remis: "Viel, viel zu wenig"

 

Harald Suchard ist nicht für seine emotionalen Ausbrüche bekannt, nach dem späten Remis der Young Violets gegen Kapfenberg (Spielbericht>>>) ließ der Trainer der "Jungveilchen" seiner Unzufriedenheit freien Lauf.

Die Wiener hatten einen 0:1-Rückstand auf 2:1 gedreht und hatten mehrere Chancen auf die Entscheidung, letztendlich kamen die Gäste durch einen späten Elfmeter doch noch zu einem Punkt.

"Es ist wirklich sehr, sehr lange her, dass ich mit meinen Emotionen kämpfen muss, aber heute kämpfe ich sehr damit. Dieses Unentschieden kann ich nicht verstehen. Von dem ein oder anderen Spieler war das viel, viel zu wenig, da sind Anspruch und Wirklichkeit sehr weit auseinander", geht der Eisenstädter mit seiner Mannschaft hart ins Gericht.

"Einige kapieren nicht, worum es hier geht"

Besonders die Minuten nach dem 2:1 in der 79. Minute ärgern den Coach maßlos: "Dieses Spiel nicht zuzumachen ist das eine Ding, das mich fürchterlich ärgert. Aber auch das Verhalten vor dem Elfmeter schmerzt richtig. Einige Spieler kapieren scheinbar noch nicht ganz, worum es hier geht und das schmerzt einfach so richtig."

Trotz alledem richtet der 45-Jährige seine Blicke bereits auf den kommenden Gegner, mit dem Suchard sehr viel verbindet. 217 Mal lief er während seiner aktiven Karriere für die Admira auf, die er klar in der Favoritenrolle sieht.

"Die Favoritenrolle ist wie so oft klar verteilt, wir können aber eine Überraschung schaffen. Ich glaube schon, dass wir Möglichkeiten haben werden, dafür müssen wir aber gewisse Dinge abstellen, die wir heute zu oft gezeigt haben", sagt der Trainer der Young Violets im Hinblick auf die nächste Partie.


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